Forrester: DSL-Verbreitung in Europa wächst rasant
Das Wachstum soll allerdings in England derzeit dank preislich attraktiver Angebote am stärksten sein. Insgesamt sollen in Europa mittlerweile die DSL-Zugänge die Breitband-Zugänge über das Kabel-Netz überholt haben: Der DSL-Anteil soll nun bei 56 Prozent und der Breitband-Kabel-Anschluss bei 44 Prozent liegen.
Forrester-Analyst Paul Jackson dazu: "Mit 56 Prozent Abonnements ist die xDSL-Technik erstmals die wichtigste Zugriffsart geworden. Nach einem sehr langsamen Start im letzten Jahr ist das Wachstum der Hochgeschwindigkeits-Dienste in Großbritannien stärker gewesen als erwartet. Mit mehr als 2 Millionen Breitband-Kunden ist es nun die zweitgrößte Breitband-Gemeinschaft in Europa - aber es ist noch weit hinter den 7 Millionen Breitband-Nutzern in Deutschland."
Als Gründe für die Wahl eines Breitband-Anschlusses haben 64 Prozent der Befragten gegenüber Forrester angegeben, dass sie die Telefonleitung zum Telefonieren freihaben wollten. Mit 54 Prozent erst an zweiter, aber immer noch gewichtiger Stelle kam der Wunsch nach schnelleren Datentransfers. Eine dauerhafte Verbindung ins Internet nannten 49 Prozent der Befragten, auf den Plätzen folgten Spiele-, Musik- und Videodownloads mit 38 Prozent, die effektive Heimarbeit mit 21 Prozent und eine bessere Internet-Anbindung für die eigenen Kinder mit 16 Prozent. Immerhin 2 Prozent nannten als Grund, dass ihre Arbeitgeber die DSL-Verbindungskosten übernehmen.
Angaben zum Wachstum bei analogen Modem- und digitalen ISDN-Verbindungen machte Forrester nicht.