IBM mit neuen Blade-Servern auf Xeon-Basis
Scharfe Klinge gegen IT-Kosten
Mit dem IBM eServer BladeCenter auf Basis von Intel-Xeon-Prozessoren stellt IBM sein derzeit schlankstes Server-Modell vor. Mit dem BladeCenter sollen Großunternehmen die Total-Cost-of-Ownership ihrer IT-Infrastruktur reduzieren können.
Die Kategorie der Blade-Server, der bis 2006 ein Wachstum auf knapp 3,7 Milliarden US-Dollar Marktvolumen prognostiziert wird (IDC, "Blade Market Update: The Competitive Landscape in 2002", September 2002), basiert auf einem neuen Server-Design. Dabei ist ein kompletter Server auf einer austauschbaren Karte (Blade) enthalten, die in einen Gehäusekomplex gesteckt wird. Dieses Chassis, das für eine Vielzahl solcher Serverkarten konzipiert ist, wird wiederum in ein Rack eingebaut.
Der IBM BladeCenter ist mit Dual-Xeon-Prozessoren und umfangreichen Hochverfügbarkeitseigenschaften erhältlich. Ein IBM BladeCenter kann bis zu 84 Blades pro Rack aufnehmen und kostet in der Konfiguration mit einem schnellen Intel-Xeon-Prozessor und einer Festplatte bis zu 23 Prozent weniger als vergleichbare Systeme, meint IBM.
Der IBM BladeCenter wird auf Kundenwunsch für eine hohe Verfügbarkeit mit redundanten, "Hot-Swap"-fähigen Kühlungs-, Stromzufuhr- und Management-Modulen und anderen Komponenten für automatisches Failover ausgeliefert. Die Kombination von BladeCenter mit Speichern aus der IBM-TotalStorage-FAStT-Reihe soll die Verwaltung von SAN-Infrastrukturen auf preiswerte Art und Weise ermöglichen.
Gleichzeitig mit dem angekündigten IBM eServer BladeCenter liefert IBM auch die neueste Version von IBM Director aus. Diese Systemmanagement-Software bietet den Anwendern automatisiertes Blade-Management. Die gesamte Blade-Server-Architektur kann damit von einem einzigen Punkt aus bedient und verwaltet werden. IBM Director 4.1 wird mit IBM eServer BladeCenter ausgeliefert und beinhaltet Instrumente für automatisches Einrichten und Konfiguration.
Der IBM BladeCenter soll Linux, Microsoft Windows und Novell Netware unterstützen. Die Xeon-basierten Server sollen ab November zu einem Preis ab 3.817,- Euro für das BladeCenter und ab 2.587,- Euro für ein dazugehöriges HS20-Blade-Server-Element ausgeliefert werden.
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