Intel: Forschung für Mikroprozessoren in Europa
Intel eröffnet Forschungslabor in Barcelona
Intel hat eine Forschungsstätte für Mikroprozessoren in Europa eröffnet. Aus der Weiterführung der Zusammenarbeit mit der Universitat Politècnica de Catalunya (UPC) in Barcelona entstehen nun die Intel Labs Barcelona (ILB). Damit baut Intel sein weltweites Forschungsnetzwerk mit mehr als 7.500 Forschern weiter aus.
Die Forscher in Barcelona sollen sich in erster Linie mit den Problemen der Wärmeentwicklung zukünftiger Prozessorgenerationen beschäftigen, mit der Fortführung des Moore'schen Gesetzes und einer natürlicheren Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine.
Den Vorsitz des Zentrums teilen sich gemeinsam drei UPC-Professoren: Antonio González, seit mehr als 16 Jahren einer der führenden Mikroarchitektur-Forscher, und Roger Espasa und Toni Juan, beides Experten auf dem Gebiet leistungsstarker 64-Bit-Prozessoren. Die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben des ILB beinhalten die Untersuchung und Verbesserung von Mikroarchitekturen und Compilern. Ein wichtiger Forschungsbereich beschäftigt sich mit den Methoden zur Steigerung der Prozessorleistung bei gleichzeitiger Reduzierung des Strombedarfs und der Wärmeentwicklung.
"Intel stellt zusammen mit den Forschern der UPC ein Weltklasse-Team aus anerkannten Mikroarchitektur-Forschern auf, um sich den Herausforderungen der nächsten Mikroprozessor-Generationen zu stellen", sagte Justin Rattner, Director Microprocessor Research und Intel Fellow. "Das Fachwissen der UPC aus den Bereichen Mikroprozessorleistung und Stromverbrauch ergänzen die eigenen internen Forschungen von Intel ganz hervorragend."
Die Universitat Politècnica de Catalunya ist eine der größten technischen Universitäten in Spanien mit ungefähr 30.000 Studenten. Das Computer Architecture Department, mit rund 70 ganztägig anwesenden Fakultätsmitgliedern, führt Forschung in Gebieten vom VLSI System Design über die Prozessor-Mikroarchitektur bis hin zu Compilerentwicklung durch.
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