Nvidia erweitert GeForce4 Ti 4200 und MX 440 um AGP 8X
Großartige technische Neuerungen sind – wie die beiden Namen schon andeuten – nicht in den ersten AGP-8X-fähigen Grafikchips zu finden. Allerdings unterstützen sie die wesentlich höheren Datenraten des neuen Grafikbus und der "MX 440 with AGP 8X" (275 MHz) soll nun im Gegensatz zum Vorgänger (270 MHz) nicht nur 64, sondern maximal 128 MByte Speicher adressieren können.
Von der Leistung sind beide Grafikchips laut Nvidia-Datenblättern von der reinen Render-Leistung nicht schneller als ihre Vorgänger, profitieren aber durch höhere Bandbreiten des AGP-8X-Bus (2,1 GByte anstelle 1,1 GByte bei AGP 4X), sofern ein entsprechender AGP-8X-Rechner vorhanden ist. Laut Nvidia liegt bei beiden die Speicherbandbreite bei 8 GByte/s, beim herkömmlichen MX 440 sind es 6,4 GByte/s, beim alten Ti 4200 sind es "bis zu" 8 GByte/s. Nvidia zufolge soll AGP 8X die Wartezeiten bei Spielen reduzieren, da Texturen schneller im Grafikkarten-Speicher landen und damit weniger Ruckler während Nachladeaktionen auftreten sollen.
Sowohl "GeForce4 MX 440 with AGP 8X" als auch "GeForce4 Ti 4200 with AGP 8X" werden bereits an Hersteller ausgeliefert. Letztere setzen darauf, dass AGP 8X als Kaufargument zieht und zum Neukauf animiert, obwohl bisher nur wenig Software von der Bandbreite profitiert. Die im Volks-PC zu findende AGP-8X-fähige GeForce4-MX-440-Grafikkarte liefert zwar eine ordentliche 3D-Leistung, diese reicht allerdings nicht für anspruchsvolle Spielefans, die auf hohe Auflösungen und alle 3D-Effekte in aktuellen Spielen Wert legen.
ATI ist Nvidia bei den AGP-8X-Grafikchips zwar mit seinem Radeon 9700 Pro zuvorgekommen, allerdings befindet sich dieser bisher schnellste Consumer-Grafikchip noch in einem für den Massenmarkt eher uninteressanten Preisbereich (über 400,- Euro).
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