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Siemens und Infineon präsentieren Ethernet über VDSL

Bis zu 52 MBit/s über vorhandene Telefoninfrastruktur

Siemens IC Networks hat die Einführung seiner neuen Access-Plattform XpressLink Ethernet (XL E) angekündigt. Die Lösung basiert auf dem Ethernet-over-VDSL-Chipsatz von Infineon und erlaubt die Bereitstellung schneller Ethernet-Services wie High-Speed-Video und Daten- und Sprachdienste über vorhandene Kupferleitungen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die neue Zugangsplattform XpressLink Ethernet von IC Networks ist ein weiteres Mitglied der Produktfamilie XpressLink. XL E kann beliebig, von wenigen bis sehr vielen Teilnehmern, skaliert werden und eignet sich daher für den Einsatz sowohl in zentralen als auch teilnehmernahen Vermittlungsstellen, so Siemens.

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In der aktuellen Version unterstützt das Produkt 24 VDSL-Ports. Die Zahl der Ports lässt sich durch das Stapeln der XpressLink-Ethernet-Boxen erhöhen. Das Single Card Design verfügt über eine Fast-Ethernet- oder eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle in Richtung Netz. Um die volle Uplink-Kapazität ausschöpfen zu können, bietet das System die Möglichkeit, das Verkehrsaufkommen von lokalen und entfernten Standorten durch den Einsatz von kostengünstigen Ethernet-Switches zu konzentrieren.

Für Netzbetreiber sei die Ethernet-over-VDSL-Technologie vor allem deshalb interessant, da diese ihren Kunden damit eine Lösung mit einer Vielzahl von Features anbieten könnten, die die gleichzeitige Übertragung von Sprache, Daten und Bildern über einen einzigen Telefonanschluss ermöglicht. Das neue Produkt ist dabei besonders auf den schnell wachsenden chinesischen Markt ausgerichtet, denn mit der XL-E-Lösung können Betreiber in China ihren Endkunden ohne große Investitionen eine umfangreiche Dienste- und Anwendungspalette anbieten. Darin eingeschlossen sind die Bereitstellung eines schnellen Internetzugangs, Videokonferenzen, interaktives TV, Gaming, Teleworking, Telemedizin und großvolumiger Datenaustausch, wie er zwischen unterschiedlichen Behörden, zum Beispiel Stadtverwaltungen und Polizeidienststellen, stattfindet.

Bei einem Ethernet-über-VDSL-Netzwerk handelt es sich im Grunde um ein Ethernet-Netzwerk mit erweiterter Reichweite. Üblicherweise wird ein lokales Netzwerk-Backbone über Router und Firewalls an das Internet angeschlossen. Lokale Server übernehmen die Abrechnungs- und Zugangssteuerung zu den Netzwerkeinrichtungen. Die Ethernet-Ports eines XpressLink DSLAM, der sich entweder im Kellergeschoss, einem Verteilerkasten an der Straße oder dem Ortsamt befinden, werden über Splitter mit der Telefoninfrastruktur verbunden. Etwa eineinhalb Kilometer entfernt, am Ende jeder Telefonleitung, wird ein weiterer Splitter in der XL E CPE installiert, um POTS-, ISDN- oder digitale PBX-Signale von den EoVDSL-Signalen zu trennen.

Ein Standard-RJ-45-Anschluss verbindet einen Port des Modems mit dem PC des Teilnehmers oder dem LAN-Segment. Ein Standard-RJ-11-Anschluss verbindet den anderen Port des Modems mit dem Telefon. Eine entsprechende, auf einem zentralen Server abgelegte Software stellt Bedienungs- und Managementfunktionen für den Internetzugang und das Billing bereit.

Infineon bietet dazu zwei Chipsätze für unterschiedliche EoVDSL-Varianten an: 10BaseS bietet symmetrische Vollduplex-10 Mbit/s-Ethernetdienste über einfache Kupferdoppeladern für Reichweiten bis zu 1200 m an. Die Kosten für das Verlegen einer CAT-5-Verkabelung werden dadurch gespart. Der 4-Band-Paket-über-VDSL-Chipsatz PoVDSL hingegen erlaubt eine Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 52 Mbit/s über eine Kupferdoppelader.

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x@y.zz 17. Sep 2002

Ist das für Endkunden sinnvoll ? Nein. Wann kann sich das ein Endkunde kaufen ? In...

Zocker28 17. Sep 2002

Hi, nur ein paar Fragen: Ist das für Endkunden sinnvoll ? Wann kann sich das ein Endkunde...

Tom 17. Sep 2002

52Mbit/s über eine doppeladrige Kupferleitung ?????????? Wie geht das denn??? Hieß es...


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