Palm entschädigt Besitzer des PalmOS-PDA m130
Modalitäten in Deutschland entsprechen den Vorgaben aus den USA
Ende August gestand Palm ein, dass das PDA-Modell m130 weniger Farben darstellen kann, als vom Unternehmen angegeben wurde. Nun hat sich auch Palm Deutschland entschlossen, die m130-Besitzer zu entschädigen, nachdem dies für den US-Markt bereits vor einer Woche bekannt gegeben wurde.
Nun wird auch in Deutschland allen Besitzern eines m130 angeboten, eine Vollversion des Spiels SimCity im Wert von 32,- Euro kostenlos von Palm zu beziehen. Für den entsprechenden Download muss man sich als m130-Nutzer bei Palm registrieren und die Seriennummer des Geräts angeben. Wer sich auf Grund der fehlerhaften Leistungsdaten in Bezug auf das Display von dem PDA trennen will, dem erstattet Palm den Kaufpreis und nimmt das Gerät zurück. Dazu benötigt Palm außer dem m130 auch einen Kaufbeleg. Dieses Angebot gilt für den US-Markt bereits seit über einer Woche.
Auslöser der gesamten Debatte war das Eingeständnis von Palm aus der letzten August-Woche, dass das Display des seit März 2002 verkauften m130 weniger Farben darstellen kann als vom Hersteller angegeben. Palm gab an, dass im m130 ein Display steckt, das 65.536 Farben darstellen kann, was auf ein 16-Bit-Display schließen lässt. Tatsächlich werkelt im m130 aber ein 12-Bit-Display, das 4.096 Farbtöne darstellen kann, was aber mit Hilfe einer Dithering-Methode auf insgesamt 58.621 Farbkombinationen kommt.
Zunächst bot Palm keinerlei Entschädigung an, was dazu führte, dass in den USA eine Sammelklage gegen den Hersteller eingereicht wurde. Eine Woche nach Klageeinreichung bot Palm dann in den USA allen m130-Besitzern eine Vollversion von SimCity als Entschädigung an. Alternativ nahm Palm das Gerät bei Erstattung des Kaufpreises zurück. Diese Modalitäten wurden nun eine Woche später genauso auch für die deutschen Kunden übernommen.
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