Coding Technologies zeigt Geräte für Digital Radio Mondiale
Die zwei in Amsterdam vorgestellten Empfänger basieren auf einem von Coding Technologies entwickelten Systemdesign mit modularem Aufbau. Das komplette Chipset besteht aus zwei Modulen: dem HF-Empfängermodul und dem DSP-Modul, das die Demodulation sowie die Kanal- und Audiodecodierung übernimmt. Im ersten Gerät, dem Muster eines echten Consumer-Gerätes, befinden sich HF- und Audio-Decoder-Modul in einem Weltempfänger-Gehäuse. Der zweite Empfänger nutzt nur das DSP-Modul des Coding-Technologies-Chipsets in einem modifizierten AR7030-Kurzwellen-Empfänger der Referenzklasse von AOR. An dem von Coding Technologies geleiteten Entwicklungsprojekt waren auch die BBC (British Broadcasting Corporation) sowie die Fürther Firma AFG beteiligt.
"Mit der Entwicklung der ersten seriennahen DRM-Receiver wollen wir die Etablierung und Akzeptanz von DRM wesentlich voranbringen" , erklärte Martin Dietz, CEO von Coding Technologies. "Wir haben gezeigt, dass man einen voll funktionsfähigen DRM-Empfänger mit Standardkomponenten bauen kann. Damit profitieren Hersteller von DRM-Radios unmittelbar von unserer Entwicklungsarbeit: Mit Hilfe unserer Decoder-Module kann jeder Hersteller jetzt Geräte ohne vorherigen Forschungs- und Entwicklungsaufwand in Serie produzieren."
DRM ist ein weltweiter Standard für digitales Radio in Kurz-, Mittel- und Langwelle. Die in den DRM-Standard integrierte Audiokompressions-Technologie aacPlus von Coding Technologies soll eine bis dato unerreichte Klangqualität von Radioprogrammen liefern, die über Kurz-, Mittel- und Langwelle gesendet werden.
Mit nur 30 Prozent der Datenmenge im Vergleich zum bekannten MP3-Codec soll aacPlus bereits die gleiche Klangqualität wie sein berühmter Konkurrent liefern.
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