AGP 3.0 Version 1.0 - AGP-8X-Spezifikation fertig
AGP 8X ist zwar abwärtskompatibel zur älteren AGP-4X-Technik, bietet jedoch eine mit 2,1 Gigabyte/s doppelt so hohe Bandbreite, die insbesondere für aufwendige 3D-Grafik- und hochauflösende Videodaten von Bedeutung ist. Viel zur Entwicklung beigetragen haben die bekannten Grafikchip-Entwickler, darunter ATI und NVidia. Der Radeon 9700 Pro ist laut ATI der erste voll AGP-3.0-konforme Grafikchip.
Für den Workstation-Bereich hat Intel bereits zwei Chipsätze für Xeon-Systeme mit ein und zwei Prozessoren für das vierte Quartal 2002 angekündigt.
Für den Desktop-Bereich hat Intel hingegen noch keine Chipsätze vorgestellt, da man erwarte, dass AGP 8X erst ab 2003 im Desktop-PC-Marktsegment eine Rolle spielen wird. In diesem Jahr werden deshalb keine Pentium-4-Chipsätze mehr auf den Markt kommen, die eine AGP-8X-Unterstützung bieten, was Intel Deutschland auf Anfrage von Golem.de bestätigte. Schätzungsweise wird Intel dies im Frühjahr 2003 nachholen. Die Konkurrenten VIA und SiS bieten bereits jetzt Chipsätze mit AGP-8X-Unterstützung, erste Mainboards wurden bereits angekündigt bzw. sind schon verfügbar.
Intel zufolge sind die Tage von AGP gezählt: Die AGP-8X-Technik soll die letzte parallele Schnittstelle sein, bevor man ab 2004 auf eine serielle, PCI-Express-basierte Grafiklösung wechselt. Die PCI-Express-Architektur ist ein serieller Allzweck-I/O-Bus, der deutlich höhere Datenraten bieten und wesentlich skalierbarer sein soll als der parallele PCI- oder AGP-Bus.
Die endgültige Version 1.0 der AGP-3.0-Spezifikation findet sich auf Intels Entwicklerwebseiten unter developer.intel.com/technology/agp(öffnet im neuen Fenster) . Der zugehörige "AGP 3.0 Design Guide (Rev. 2.0)" soll im Laufe des Monats folgen.
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