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Kroupware: BSI fördert Groupwareprojekt für KDE

Erfrakon, Intevation und Klarälvdalens Datakonsult entwickeln KDE-Groupware. Mit Kroupware steht ein neues KDE-Projekt in den Startlöchern, das durch die Integration von KMail und KOrganizer eine Groupware-Applikation für KDE hervorbringen soll. Hinter Kroupware stehen die Firmen Erfrakon, Intevation und Klarälvdalens Datakonsult AB, die eine entsprechende Ausschreibung des "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" gewonnen haben, das damit die Entwicklung der Software finanziert.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Software, bestehend aus Groupware-Server und -Client, soll in einer heterogenen Umgebung arbeiten und E-Mails, Kontakte, Termine und Aufgaben verwalten. Dabei werden auf Seiten des Servers unter anderem Komponenten wie OpenLDAP, Cyrus IMAP und Postfix zum Einsatz kommen. Auf Client-Seite will man auf KMail und KOrganizer aufsetzen, deren Interface aber zusammen mit anderen KDE-Komponenten erweitern.

Allerdings setzen die drei Unternehmen auf eine offene Entwicklung und laden ausdrücklich auch weitere Programmierer ein, an dem Projekt mitzuwirken. Dazu wurde eine spezielle Mailingliste(öffnet im neuen Fenster) für technische Diskussionen eingerichtet. Allerdings sei der Zeitplan des Projekts recht eng, so dass die Entwicklung nicht im Rahmen des KDE-Projekts vollzogen werden kann. Vor allem wolle man verhindern, beim aktuellen Stand des Release-Zyklus von KDE 3.1 neue Instabilitäten in KMail und KOrganizer einzuführen. Daher wird man Kroupware in einem eigenen Code-Zweig, "kroupware_branch" genannt, entwickeln. Die entsprechenden Änderungen sollen aber sobald als möglich in die aktuelle KDE-Entwicklerversion einfließen.

Weitere Informationen zu Kroupware soll es demnächst unter kroupware.kde.org(öffnet im neuen Fenster) geben.


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