Neue Macintosh-Rechner ab 2003 nur noch für MacOS X geeignet
Alte MacOS-9-Software läuft dann nur noch in der Classic-Umgebung
Auf der Apple Expo in Paris verkündete Apple, dass ab Januar 2003 alle neu ausgelieferten Macintosh-Modelle nur noch unter MacOS X laufen werden. MacOS-9-Anwendungen lassen sich dann nur noch unter der Classic-Oberfläche von MacOS X starten.
"Wir erwarten, dass Ende des Jahres mehr als 20 Prozent unserer bestehenden Anwender MacOS X einsetzen werden, was somit den schnellsten, nennenswerten Wechsel auf ein neues Betriebssystem in der jüngsten Geschichte bedeutet", schwärmt Steve Jobs, CEO von Apple. "Ab sofort ist es für Apple und unsere Third-Party-Entwickler an der Zeit, unsere Ressourcen ausschließlich auf MacOS X zu konzentrieren und diese nicht auf zwei unterschiedliche Betriebssysteme zu verteilen."
Alle seit Januar 2002 verkauften Macintosh-Rechner wurden mit MacOS X als Standard-Betriebssystem ausgeliefert, wobei sich über 75 Prozent dieser Kunden für MacOS X entschieden haben sollen. Apple geht heute von mehr als 3 Millionen MacOS-X-Anwendern aus; Ende dieses Jahres erwartet Apple 5 Millionen Anwender, was etwa einem Anteil von 20 Prozent der installierten Mac-Basis entspricht.
MacOS-9-Anwendungen lassen sich unter MacOS X innerhalb der 'Classic'-Umgebung starten, die verbessert wurde und doppelt so schnell starten soll wie bisher. Bei aktiviertem AppleTalk kehrt die Classic-Umgebung nun wesentlich schneller aus dem Schlaf-Modus zurück und sie kann die gleichen Ordnerverzeichnisse und Internet-Einstellungen wie MacOS X verwenden sowie auf alle MacOS-X-Systemdateien zugreifen.
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