Intel gibt Ausblick auf kommende Prozessor-Generationen

Pentium 4 läuft mit knapp 4,7 GHz, 3-GHz-Version noch in diesem Jahr

Silizium wird die treibende Kraft der Computer- und Kommunikationsindustrie, eröffnet es doch neue Potenziale für beide Industriezweige, so Intel-President Paul Otellini während der Eröffnungsveranstaltung des Intel Developer Forum. Im Rahmen der Vorführungen zeigte Otellini zudem Intels neue Notebook-Prozessoren mit dem Codenamen Banias sowie einige Daten zu kommenden Prozessorgenerationen.

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Intel-Präsident Ottelini
Intel-Präsident Ottelini
Banias soll drahtlose Kommunikation und Prozessorleistung mit neuen ausgefeilten Stromspareigenschaften vereinen und in der ersten Jahreshälfte 2003 auf den Markt kommen. Otellini zeigte außerdem erste Leistungsdaten des für das vierte Quartal geplanten 3 GHz schnellen Pentium-4-Prozessors mit Hyper-Threading-(HT-)Technologie, die einen Prozessor wie zwei erscheinen lässt und so bis zu 25 Prozent mehr Leistung ohne zusätzliche Kosten und mit bestehender Software bieten soll.

Paul Otellini rüstete während seines Vortrages noch einen 16-Wege-Itanium-2-Server mit Madison, dem Nachfolger von Intels 64-Bit-Server-Chip Itanium 2, im laufenden Betrieb auf. Zudem umriss Otellini die LaGrande-Technologie (LT), die zukünftig in Intel-Prozessoren integriert wird und die Kern-Hardware-Technologie zur Verbesserung der Sicherheit in Computersystemen und deren Zusammenwirken darstellen soll. Die geschützte Ausführung und Speicherung von Programmen und Interaktionen wird damit standardisiert.

Darüber hinaus beschleunigten die Intel-Ingenieure einen speziell gekühlten Pentium-4-Prozessor auf 4,7 GHz.

"Während die Computer- und Kommunikationsindustrien ihre tiefste Talsohle in der Geschichte durchschreiten, dürfen die Investitionen in neue Technologien, Produkte und robustere Infrastrukturen nicht stoppen", bemerkte Otellini, "die Zeit ist reif für neue wirkliche Innovationen und Dienste, die den Kunden ansprechen und motivieren."

"Neue Technologien werden es möglich machen, dass alle Computer kommunizieren und alle Kommunikationsgeräte Computeraufgaben übernehmen. Fortschritte bei der Bearbeitung von Silizium, die ein neues Integrationsniveau ermöglichen, bilden die Grundlage dafür", so Otellini.

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