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Xbox Live könnte Konsolen auf Umbau überprüfen (Update)

Aber: Moderne Xbox-Chips sind deaktivierbar

Microsoft hat in den Vorab-Lizenzbestimmungen zu Xbox Live festgelegt, dass der am 15. November 2002 in den USA startende Xbox-Onlinedienst nur mit einer technisch unmodifizierten Konsole genutzt werden darf. Gegenüber CNet gab ein Microsoft-Sprecher an, dass man sich damit eine Tür offen halte, die Sicherheit der eigenen Plattform zu schützen.

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In der Lizenzvereinbarung des derzeit noch im Betatest befindlichen Xbox Live steht: "Auf Xbox Live darf nur mit einer unmodifizierten Xbox-Videospielekonsole zugegriffen werden; ausgenommen sind von Microsoft authentifizierte Reparaturen und Upgrades." Es sei strikt untersagt, die Hard- oder Software des Systems zu disassemblieren, zu dekompilieren, nachzumachen, zu modifizieren oder weiter zu lizenzieren. Weiterhin heißt es darin, dass Microsoft die zum Einwählen in Xbox Live notwendigen Login-Informationen aus der Xbox auslesen könne, um die Lizenzvereinbarung durchzusetzen.

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Wie dies geschehen könnte, wurde von Microsoft noch nicht angekündigt. Man behalte sich laut CNet vor, rechtlich gegen jeden vorzugehen, der die Xbox modifiziert hat, um damit das geistige Eigentum von Microsoft und seinen Partnern zu verletzen. Bedenkt man, dass in den USA dank des Digital Millennium Copyright Act (DMCA) das Umgehen von Kopierschutzmechanismen unter Strafe steht, könnte das den einen oder anderen Besitzer einer umgebauten Konsole irritieren.

Allerdings lassen sich viele neuere Modchips abschalten oder können weiterhin das Original-BIOS starten und dürften damit nicht zu erkennen sein. Da man die Modchips per PC-Verbindung leicht um neue alternative BIOS-Versionen erweitern kann, könnte man diese zudem anpassen, um Erkennungsversuche anderweitig zu unterlaufen.

Zu hoffen ist, dass Microsoft bastelfreudige Xbox-Fans nicht kriminalisiert, nur weil Modchips auch von Raubkopierern genutzt werden. Letztere dürften sowieso nicht auf die Idee kommen, sich mit kopierten Spielen und geklautem Schlüssel online zu vergnügen, wenn Microsoft ihre Identität leicht anhand der Zugangsdaten ihres Xbox-Live-Abonnements ermitteln kann.

Nachtrag vom 9. September 2002:
Dass es Microsoft ernst meint, sieht man an einem entsprechenden Job-Angebot: Auf den Webseiten des Redmonder Unternehmens sucht man derzeit einen Softwareentwickler, der sich mit der Sammlung, Bewertung und Analyse von Xbox-Modchips sowie der Entwicklung von Erkennungsroutinen für Hardwareveränderungen beschäftigt. Ebenfalls in den Aufgabenbereich fällt das Zusammenstellen der gewonnenen Informationen und Einschätzungen der Hard- und Softwaresicherheit für das Xbox-Produktteam. Insbesondere an Personen mit Wissen in den Bereichen Verschlüsselung, Kopierschutzmechanismen, Hardwarebau und dem Hacken von Spielen ist Microsoft dabei interessiert.

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marc 20. Dez 2004

Ich weiss nicht wie man sich so weit aus dem Fenster lehnen kann. Lizenzrechte von...

genab.de 13. Sep 2002

das mit dem Umbau ist meiner meinung nach so stellt euch vor Audi baut bei seinen...

Sturmkind 10. Sep 2002

Hm kapier ich jetzt irgendwie nicht. Wo steht das im obigen Zitat? Mir fällt daran viel...

Andy 10. Sep 2002

Hi, hat niemand den Fehler entdeckt ??? ...Man behalte sich laut CNet vor, rechtlich...

HW71 09. Sep 2002

Wenn Du mit allem, was in Deinem _Besitz_ ist, so umspringst, dann lehnst Du Dich aber...


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