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Powerline trotz RWE-Rückzug nicht tot?

Powerline Telecommunications Forum gibt nicht auf

Die Ankündigung des größten deutschen Stromkonzerns RWE, Ende des Monats seine Technologie des schnellen Datenschlusses aus der Steckdose aufzugeben, ist vom deutschen Powerline Telecommunications Forum zwar bedauert worden, sei aber, so wurde es auf der Jahreskonferenz des Forums in Bochum formuliert, nicht überraschend. Es sei eine Unternehmensentscheidung, die nicht die Powerline-Technik insgesamt, sondern nur den Access-Bereich, also die so genannte Last-Mile beträfe.

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Das Mitglied des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Technologie Staatsekretär a.D. Friedhelm Ost, MdB, erklärte auf derselben Veranstaltung, dass er sich nicht vorstellen könne, dass RWE sich von der Powerline-Technologie verabschiedete, vor allem nicht aus der In-House-Communication, zumal gerade RWE in den letzten Jahren eine wichtige Pionierleistung in der deutschen Powerline-Technologie übernommen hätte. Immerhin habe der Konzern RWE schon einmal durch Powerline einen Kursgewinn von 14 Prozent erzielen können, so Ost. Wörtlich fügte er hinzu: "In-House Powerline Communication ist für die Politik - über Parteigrenzen hinaus - mehr als interessant".

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Der Vorsitzende des deutschen Powerline Communications Forums (PTF), Unfried, verwies auf geprüfte und zugelassene Produkte, die es für Internet aus der Steckdose seit etwa einem Jahr auf dem Markt gäbe. Besonders der deutsche Entwickler und Hersteller, das Bochumer Unternehmen powertec AG, sei hier mit einem äußerst interessanten umfangreichen Plug'n-Play-Angebot "Vorreiter" in Europa.

Die Geräte erlauben nach Herstellerangaben zudem eine Vernetzung von Computer und anderen Netzwerkkomponenten über das Stromnetz - bis zu 16 Einheiten sollen vernetzt werden können. Die Daten sollen brutto bis zu 14 Mb/s über die Stromkabel ausgetauscht werden können.

Das PTF, eine Organisation von Energieversorgern, Herstellern, Service Providern und Entwicklern sowie anderen deutschen Akteuren dieser Technologie, rechnet mit dem endgültigen kommerziellen Durchbruch von Powerline in Deutschland innerhalb der nächster acht bis zehn Monate.

In seinem Abschlussbericht zur Bochumer Jahreskonferenz stellte der PTF-Vorstand fest, dass der Powerline-Markt in seinen beiden Bereichen In-House-Vernetzung und Internet Access über die vorhandene Stromleitung zurzeit einen wahrhaftigen Aufschwung erlebe.

Die Stadtwerke Mannheim und ihre Tochtergesellschaften Manet und PPC hätten nun deren Powerline-Fast-Internet-Angebote fast auf die ganze Stadt ausgeweitet und könnten zurzeit nahezu 3.000 Kunden verbuchen. Erste Stadtwerke folgten bereits diesem Beispiel, so die Stadtwerke Hameln, Erfurt und Leipzig. Allen Powerline-Lösungen gemeinsam sei die durchgeführte Zertifizierung aller Geräte. Sie gewährleistet, dass die Produkte allen existierenden Vorschriften und Standards entsprächen. Energieversorger, Provider und Stadtwerke würden vermehrt starkes Interesse an der Technik und ihren Produkten zeigen, so der Verband frohgemut.

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Klaus H. 20. Nov 2003

Na Gott sei Dank! Diese umweltverschmutzende Technologie gehört verboten; sie darf und...

Viktor S. 07. Sep 2002

Wer hat schon Erfahrungen mit Powerline? Mich interessiert insbesondere die Latenzzeit...

Stefan D. 06. Sep 2002

Moin. Das mit fast ganz Mannheim stimmt derzeit leider noch nicht. Ein Grossteil der...

Schmelcher 06. Sep 2002

hab nochmal geschaut - es heisst doch in-house (also auf deutsch innen). Naja. ich geh...

Schmelcher 06. Sep 2002

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