20-cm-Funk: Philips und Sony entwickeln Kurzstrecken-Funk
Mit einer Datenrate von maximal 212 kbps (etwa 26,5 KByte/s) sollen so etwa Mobiltelefone, PDAs, Digitalkameras untereinander oder mit dem PC verbunden werden können. Auch für sonstige Peripheriegeräte, Spielekonsolen oder Smartcards soll die Funktechnik genutzt werden können. NFC soll sowohl zu Philips Mifare als auch Sonys FeliCa getaufter bestehender kontaktloser Smartcard-Technik kompatibel sein. Beide werden vorrangig im Transport- und Banksystem genutzt.
Das Hauptziel der Zusammenarbeit zwischen Philips und Sony ist die Entwicklung einer offenen Infrastruktur für NFC-konforme Geräte, die Smart-Key- und Smartcard-Lesefunktionen effektiv integrieren, um eine sinnvolle Methode für Zahlungsdienste (Kreditkarte eingeschlossen), Ticketing und Zugriffssteuerung etwa auf Onlinespieledienste zu bieten. Die Geräte oder Smartcards sollen dazu einfach in die Nähe voneinander gehalten werden, um in Kontakt miteinander zu treten.
Dabei sollen die vom Anwender am meisten genutzen Geräte wie z.B. das Mobiltelefon oder der PDA als "intelligente Schlüssel" (Smart-Key) zum Zugriff auf bestimmte NFC-Dienste beliebiger NFC-Geräte dienen.
Philips und Sony wollen die NFC-Technik als offenen Standard bewerben und möglichst viele Hersteller aus den Unterhaltungselektronik-, PC-, Automobil- und anderen Industrien zur Unterstützung bewegen. Zusammen wollen die Partner neue Anwendungen mit wichtigen Inhalte- und Netzwerkservice-Anbietern entwickeln.
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