Beta von Windows Media 9 steht zum Download bereit
Neu am Windows Media Player 9 ist vor allem die enge Verzahnung mit dem Musik-Abo-Dienst pressplay, der sich direkt auf dem Windows Media Player 9 bestellen lässt. Allerdings ist das pressplay-Angebot bislang nur in den USA verfügbar.
Darüber hinaus soll die neue Version des Windows Media Player mit einem schnelleren und flexibleren Interface aufwarten. Dabei wird der Player durch und durch auf Performance getrimmt, verspricht Microsoft, vom Starten des Players über die Wiedergabe von Musik bis hin zu der Möglichkeit, durch größere, persönliche Medien-Bibliotheken zu suchen. Die Suche in einer Datenbank mit 10.000 Titeln sei jetzt 5.000 Prozent schneller als zuvor.
Darüber hinaus lässt sich der Windows Media Player 9 mittels eines "Mini-Player Mode" in die Task-Leiste verbannen und bietet dabei die wichtigsten Bedienfunktionen. Die neue "Queue It Up"-Funktion erlaubt es, Titel direkt der aktuellen Playliste hinzuzufügen und die Wiedergabe mit variabler Geschwindigkeit erlaubt ein einfaches Skimming von Inhalten. Auch eine Verlangsamung ist möglich, wobei die Tonlage entsprechend angepasst wird.
Windows Media Player 9 Series soll dem User aber auch einiges an Arbeit abnehmen. Die Software mache die Arbeit, was das Finden, Organisieren und Brennen von persönlichen Media-Daten angeht. Dazu biete die Software ein intelligentes Musik-Mix-Management mit automatischen Playlisten und einer automatisierten Organisation sowie einer automatischen Informationsbeschaffung, die Daten zu einzelnen Musiktiteln automatischen vervollständigt. Zudem bietet die Software einen erweiterten Tag-Editor, der eine bessere Kontrolle über entsprechende Meta-Informationen ermöglichen soll und dazu 35 verschiedene Tags unterstützt.
Zudem wartet die Software mit Features wie Normalisierung, Crossfading zwischen Songs als auch erweiterten CD-Brennfunktionen auf. So können User nun CDs mit bis zu 22 Stunden Musik im Windows-Media-Format brennen, die sich auf mehr als 100 Windows-Media-kompatiblen DVD-Playern, Autoradios oder portablen Playern wiedergeben lassen.
Aber auch die Audio- und Video-Qualität hat Microsoft nach eigenen Angaben deutlich gesteigert und spricht davon, die Audio- und Video-Qualität neu zu definieren. Möglich werde dies zum einen durch eine allgemein um 20 Prozent verbesserte Qualität bei Windows Media 9 Audio als auch durch die Verwendung variabler Bit-Raten. So verspricht Microsoft 5.1-Sound bei Bitraten von 128 Kbps. Für Anspruchsvolle wartet Windows Media Audio 9 zudem mit einem verlustfreien Codec auf, der Musik-Daten auf die Hälfte ihres ursprünglichen Volumens reduziert.
Windows Media Video 9 soll sogar eine bis zu 50 Prozent bessere Videoqualität bieten, je nach verwendeter Bitrate und in etwa die Qualität von MPEG 4 bei halber Dateigröße, bzw. gegenüber MPEG 2 einem Drittel der Dateigröße, erreichen. Vor allem das neue "Video Frame Smoothing" sorgt für eine dramatische Verbesserung der Bild-Qualität bei niedrigen Bitraten.
In Kombination mit dem neuen Streaming Server, der im Windows .Net Server enthalten ist, soll Windows Media 9 Series auch Fast-Streaming-Technologien unterstützen und so ein "Instant On/Always On"-Streaming für Breitbandnutzer ermöglichen.
Die Beta-Version des Windows Media Player 9 Series kann ab sofort unter www.microsoft.com/windowsmedia(öffnet im neuen Fenster) für Windows 98 Second Edition, Windows Millennium Edition und Windows 2000 als auch Windows XP heruntergeladen werden.



