Intel trennt sich von LANDesk-Produkten

Ehemaliger Symantec Manager soll neues Unternehmen führen

Intel gliedert seinen Geschäftsbereich Software Products & Services, zu dem auch die Softwareprodukte der LANDesk-Familie gehören, als eigenständiges Unternehmen aus. Letztendlich will Intel sich aus dem Bereich zurückziehen und strebt nurmehr eine Minderheitsbeteiligung an dem neuen Unternehmen an.

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Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben. Die Transaktion soll unter Vorbehalt der üblichen Vertragsbedingungen bis Ende September 2002 beendet sein. CEO des neuen Unternehmens wird Joe Wang, vormals Vice President von Symantec.

Das neue Unternehmen werde als Teil der Transaktion einige der LANDesk-Systeme sowie die geistigen Eigentumsrechte an den LANDesk-Produkten erwerben. Dazu gehören LANDesk Management Suite, LANDesk Client Manager, LANDesk Server Manager, LANDesk Asset Service, Instant Support Suite, Mobile Manager sowie Remote Services. Andere geistige Eigentumsrechte werden per Lizenz genutzt.

Der Hauptgeschäftssitz des neuen Unternehmens in den Vereinigten Staaten soll sich in Salt Lake City befinden.

Der LANDesk-Geschäftsbereich von Intel beschäftigt weltweit circa 150 Mitarbeiter und entwickelt Desktop- und Device-Management-Lösungen für mittlere und große Kunden. Alle betroffenen Mitarbeiter sollen Stellenangebote im neuen Unternehmen erhalten.

Die LANDesk Acquisition Corporation, eine kürzlich von Vector Capital und vSpring Capital gegründete Akquisitionsgesellschaft, habe bereits Gespräche zum Kauf der entsprechenden Geschäftsteile, inklusive der Produkte aus dem LANDesk-Segment, aufgenommen. Intel werde damit zum Minderheitsgesellschafter.

"Die jetzt bekannt gegebene Geschäftsübernahme hat keine Auswirkungen auf die weitere Fortführung der LANDesk-Produkte sowie die Zusammenarbeit mit Kunden und Vertriebspartnern. Wir planen einen für Kunden und Vertriebspartner gleichermaßen nahtlosen Übergang ­durch einen gezielten Einsatz sowie eine Erhöhung der entsprechenden Ressourcen zur Unterstützung und zum weiteren Ausbau der LANDesk-Produktfamilie", so Joe Wang.

Während einer Übergangsphase will Intel das LANDesk-Geschäft hinsichtlich Fertigung und Auftragserfüllung gezielt unterstützen, so dass für alle Kunden ein reibungsloser Betrieb sichergestellt ist, so die Unternehmen.

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