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Games Convention: Aussteller und Besucher zufrieden

Mehr als 80.000 Besucher auf der viertägigen Veranstaltung. Nach einem eher verhaltenen Start konnte die Games Convention die im Vorfeld geäußerte Prognose von 80.000 Zuschauern durch einen großen Ansturm am Wochenende doch noch erfüllen. Sowohl Aussteller als auch Besucher zeigten sich dabei zufrieden mit dem Konzept der Veranstaltung.
/ Thorsten Wiesner
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Nach Angaben der Messe Leipzig sahen 93 Prozent der insgesamt 166 Aussteller aus elf Ländern ihre Erwartungen an die Messe erfüllt oder weit übertroffen; 94 Prozent kündigten bereits während der Premiereveranstaltung ihre Teilnahme für die nächste GC – Games Convention an. Ein ähnliches Bild ergab sich bei dem begeisterten Publikum: 88 Prozent der Besucher sagten bereits, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen wollten und die Messe weiterempfehlen würden. Unter den Fachbesuchern waren es sogar 93 Prozent. Auch bei den Medien hat die europaweit erste Erlebnismesse der Spieleindustrie für Aufsehen gesorgt: Über 750 Journalisten ließen sich für die Berichterstattung zur Premiere akkreditieren.

Im persönlichen Gespräch mit den ausstellenden Unternehmen konnten diese Umfrageergebnisse bestätigt werden. Zwar waren nur wenige Firmen bereit, bereits definitiv ihre Teilnahme für die nächste Veranstaltung zuzusagen, allgemein hieß es jedoch, dass man von einer weiteren Unterstützung der Messe ausgehe.

"Die Fokussierung auf Electronic Entertainment, Edutainment und Infotainment ist voll aufgegangen" , wertete Messe-Geschäftsführer Josef Rahmen das Konzept der GC – Games Convention. Hermann Achilles, Geschäftsführer des Verbandes der Unterhaltungssoftware Deutschland e.V. (VUD), des ideellen Trägers der GC, bestätigt die hohe Zufriedenheit der Aussteller: "Die in allen Bereichen erfolgreichen vier Tage von Leipzig haben der Branche wichtige Impulse gegeben, in geschäftlicher ebenso wie in gesellschaftlicher Hinsicht. Die Produkte der Industrie wurden als das präsentiert, was sie sind: ein nicht mehr wegzudenkender Teil der Unterhaltungsindustrie des 21. Jahrhunderts."

Etwa ein Drittel der Besucher war aus den alten Bundesländern gekommen. "Das hat uns positiv überrascht" , sagte Manfred Gerdes, Geschäftsführer der Sony Computer Entertainment Deutschland GmbH. "Die GC ist von Anfang an eine Messe mit deutschlandweiter Bedeutung. Der Erfolg der Veranstaltung lässt sich auch an unseren gefüllten Auftragsbüchern ablesen: Insgesamt wurden verbindlich 500.000 PlayStation 2 und 200.000 PlayStation 1 geordert. Das hat unsere Erwartungen weit übertroffen."

Auch im Business Center der GC, wo sich rund 3.000 Besucher aus dem Handel registrieren ließen, verliefen die vier Messetage recht erfolgreich. Die Verkaufsgespräche wurden durchweg als positiv gewertet, unter anderem von Martin Schneider, Manager CS (Consumer Software Division) Konami of Europe GmbH: "Der Handel ist in einer Vielzahl gekommen, die selbst unsere Außendienstler überraschte. Alles im Handel, was Rang und Namen hat, war vertreten. Die GC war ein finanzieller Erfolg. Alle fünf Minuten ein neuer Kunde."

Nicht ganz so erfolgreich war dafür das so genannte "Developer Village", in dem sich unter anderem Spieleentwickler und Anbieter von Middleware präsentierten. Trotz der in Deutschland recht zahlreich vertretenenen Entwicklerteams waren hier nur wenige Studios vertreten.


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