Fraunhofer IPSI stellt XQuery-Engine mit Typsystem vor
XQuery wird derzeit vom internationalen W3C-Standardisierungsgremium entwickelt. Es wird erwartet, dass XQuery eine ähnlich zentrale Position unter den XML-Standards einnehmen wird, wie beispielsweise XML-Schema und XSLT.
Das statische Typsystem, an das sich auch der IPSI-XQ-Demonstrator hält, ist einer von mehreren Teilen der Xquery-Spezifikation des W3C: Es erlaubt, die meisten Fehler in einer Abfrage bereits vor deren Ausführung zu erkennen. So könne man garantieren, dass der Ergebnistyp genau dem Erwarteten entspricht, versichern die Fraunhofer-Entwickler. Außerdem erlaubt das statische Typsystem weitere Optimierungen bei der Ausführung der Abfrage.
IPSI-XQ soll alle Teile der W3C-Spezifikation verwirklichen – mit besonderem Augenmerk auf die "Formal Semantics" mit dem statischen Typsystem. Dadurch hebt sich nach Angaben der Entwickler IPSI-XQ von anderen Xquery-Implementierungen ab, die meist nur die Benutzersyntax sowie die Ausführung einer XQuery implementieren.
IPSI-XQ verfügt über drei Benutzerschnittstellen: eine grafische Windowsschnittstelle, eine kommandozeilenbasierte und eine webbasierte. Außerdem kann es über eine Programmierschnittstelle von anderen Programmen aus aufgerufen werden.
Für nichtkommerzielle Anwendung ist es frei verfügbar und somit für jedermann geeignet, der sich über den künftigen XQuery-Standard informieren und ihn ausprobieren möchte oder der es z.B. in der Lehre einsetzen möchte. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Herunterladen findet man unter:
http://www.ipsi.fraunhofer.de/oasys/projects/ipsi-xq/(öffnet im neuen Fenster).
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