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OpenPKG: Einheitliche Paketverwaltung für Unix

OpenPKG soll Verwaltung heterogener Netze vereinfachen. Das OpenPKG-Projekt hat jetzt die Version 1.1 seiner OpenPKG-Software veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Paketmanagmentsoftware auf Basis des RedHat-Package-Manager-(RPM-)Version 4, die Installation und Administration von Software auf verschiedenen Unix-Plattformen vereinfachen soll. Dazu fasst OpenPKG die Ansätze verschiedener Hersteller in einem einheitlichen System zusammen und ist daher vor allem für Administratoren großer heterogener Netze interessant.
/ Jens Ihlenfeld
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Gegenüber früheren Versionen bietet OpenPKG 1.1 nun 274 Pakete, 60 Prozent mehr als zuvor. Zudem unterstützt OpenPKG nun mehr Plattformen, darunter FreeBSD 4, RedHat Linux 7, Debian GNU/Linux 2, Debian GNU/Linux 3, Sun Solaris 8 und Sun Solaris 9. Zudem verfügt die neue Version über ein feiner justierbares Rechtesystem.

Um vorsichtigen Administratoren entgegenzukommen, greift OpenPKG 1.1 nicht länger in Systemdateien wie Kernel-Parameters oder Dateien unter /etc ein. Sollte dies noch nötig sein, fragt die Software zuvor nach. Daemon-Pakete innerhalb von OpenPKG lassen sich nun über einfache "yes/no"-Schalter steuern und damit vorübergehend aktivieren, ohne ein Paket wieder deinstallieren zu müssen.

Gegründet wurde das OpenPKG im Übrigen im Jahr 2000 vom Entwicklerteam der Internet Services Abteilung der Cable & Wireless Deutschland. Im Januar 2002 hat Cable & Wireless das Projekt dann als Open Source veröffentlicht.


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