Nachfolger des rundenbasierten Strategietitels. In letzter Zeit sind nicht besonders viele gelungene rundenbasierte Strategiespiele erschienen. Take 2 versucht da Abhilfe zu schaffen und veröffentlicht mit Age of Wonders II den Nachfolger des erfolgreichen Strategiepieltitels, der unter anderem auch durch sein Fantasy-Szenario beeindrucken konnte.
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Im schön erzählten Intro erfährt man, dass im Land Evermore einiges ins Ungleichgewicht geraten ist. Es herrscht das Chaos, und Gabriel, der Meister der Zauberer, hat die Situation schon längst nicht mehr im Griff. Als jugendlicher Held Merlin wird man nun zu Hilfe gerufen, um den zerstörten Kreis der Zauberer wieder herzustellen.
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Ein gutes, aber längst nicht alle Optionen des Spiels umfassendes Tutorial führt in die grundlegenden Bewegungs- und Kampftaktiken ein, so dass der alles andere als leichte Einstieg etwas simpler von der Hand geht. Das sehr ausführliche und hübsche Handbuch sollte ebenfalls nicht allzu weit vom PC entfernt liegen, des Öfteren empfiehlt sich doch die Lektüre desselben, um mit dem Handling besser zurechtzukommen oder mehr über die vielen verschiedenen Rassen zu erfahren.
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Der Ablauf der einzelnen Missionen ist immer recht ähnlich. Es gilt, eigene Truppen aufzubauen und neue Mitstreiter zu rekrutieren, sich eine Stadt untertan zu machen und diese dann zu verwalten sowie dann im Gefecht die eigenen Recken zu kommandieren. In der Zwischenzeit werden neue Zaubersprüche erforscht, die die eigene Macht ausbauen. Magie spielt bei dem Szenario natürlich eine große Rolle – ein geschickt eingesetzter Zauberspruch kann schon die halbe Miete bei der Einnahme einer Stadt sein. Im Unterschied zum ersten Teil kann man seinen eigenen Herrschaftsbereich übrigens nicht mehr nur durch das Erobern von Städten ausweiten, sondern stattdessen auch eigene Ortschaften errichten.
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Sowohl die Bewegungen auf der Karte als auch die Kämpfe laufen in Runden ab. Auf Wunsch kann man die Kämpfe auch direkt vom PC ausführen lassen, da dies aber nicht immer die Ergebnisse produziert, die man gerne hätte, ist man wohl besser beraten, selbst Hand anzulegen. Neu im Spiel ist jetzt allerdings auch ein Simultan-Modus, bei dem alle Spieler gleichzeitig ziehen.
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Rein optisch ist das Fantasy-Spektakel recht ansprechend umgesetzt worden. Die Kombination aus 2D-Ansicht und 3D-Effekten sieht gut aus, die Animationen sind ebenfalls gelungen und die verschiedenen Areale des Spieles überzeugen durch eine sehr unterschiedliche Gestaltung – das Reich des Todes etwa unterstreicht die düstere Grundstimmung nochmals durch graue und unwirtliche Landschaften. Der klassische Soundtrack passt ebenfalls zum Szenario, ist allerdings stellenweise fast schon ein wenig zu pathetisch.
Für eine anhaltende Langzeitmotivation sorgen nicht nur die sehr ausführlichen und oft mehrere Stunden benötigenden Missionen, sondern auch die immense Spieltiefe – drei verschiedene Zauberklassen, zwölf verschiedene Rassen und viele unterschiedliche Helden lassen unterschiedlichste Taktiken zu, verlangen vom Spieler aber auch die Bereitschaft, sich längere Zeit mit dem Titel auseinander zu setzen. In Anbetracht des recht hohen Schwierigkeitsgrades ist ein kurzes Reinschnuppern aber von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Fazit: Auch wer prinzipiell an rundenbasierten Strategiespielen kaum Gefallen findet, sollte Age of Wonders II eine Chance geben, denn die inhaltliche Tiefe und die einfallsreiche Storyline machen das Programm nach einiger Einarbeitungszeit zu einem echten Highlight. Strategen mit Vorliebe für Fantasy-Szenarien wurden jedenfalls schon lange nicht mehr so gut bedient wie mit diesem Titel.