Verkauf des KPN-Netzes besiegelt

Der Netzwerkbetrieb des 3.500 km langen Glasfaserrings ist sichergestellt

Die niederländische Telefongesellschaft KPN übernimmt das deutsche Netz von KPNQwest. Am 21. August 2002 hat der Gläubigerausschuss der in Insolvenz befindlichen KPNQwest Germany GmbH sowie das Board von KPN der Übernahme zum 1. September 2002 zugestimmt. Im Rahmen des Betriebsüberganges werden 55 von 118 Mitarbeiter übernommen.

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Für die ausscheidenden Angestellten wurde ein Sozialplan verabschiedet. Nach der Einigung über das zukünftige Geschäftsmodell bis Ende September soll die neue deutsche Gesellschaft weiterhin Internetdienstleistungen und Breitbanddienste für Carrier und Geschäftskunden anbieten. Der bestehenden Kundenbasis von KPNQwest wird eine nahtlose Fortführung ihrer Dienstleistung angeboten.

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Auf Grund der Aktiv- und Passivteilung der Bilanz sieht der Geschäftsführer Michael Müller-Berg die Nachfolgegesellschaft bezüglich der Preis- und Kostenstruktur gegenüber dem Wettbewerb im Vorteil. KPN ist nach wie vor in Verhandlungen über Teile des Netzwerkes in Belgien und Großbritannien.

Seit dem 16. August ist das Rechenzentrum in Karlsruhe inklusive der von Strato genutzten Infrastruktur an eine Gesellschaft der Teles AG verkauft. Die mit dem Rechenzentrum verbundenen Mitarbeiter sind in die neue Gesellschaft übergegangen. Aktuell wird mit dem Teles-Vorstand, laut Leiter der Unternehmenskommunikation Thilo Huys, über eine Fortführung der Zusammenarbeit im Netzwerkbereich verhandelt.

Das Münchener Datenzentrum von KPNQwest Germany steht weiterhin zum Verkauf. Derzeit laufen Gespräche zwischen dem Insolvenzverwalter Ulrich Bert von Reuss & Partner mit potenziellen Investoren, die am Weiterbetrieb bzw. einer Verwertung interessiert sind.

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