OECD-Regierungen starten Sicherheits-Initiative

Sicherheitskultur für eine globale Informationsgesellschaft

Die Regierungen der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) haben im Fokus der Ereignisse des 11. September 2001 in den USA neue Leitlinien entworfen, um mit Bedrohungen wie Cyber-Terrorismus, Computerviren sowie Computerhacking fertig zu werden.

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Ziel der Leitlinien ist es, vor dem Hintergrund der Entwicklung einer globalen Informationsgesellschaft eine "Sicherheitskultur" unter den Regierungen, in der Wirtschaft und bei den Anwendern als Mittel zum Schutz von Informationssystemen und -netzen zu fördern. Außerdem soll der "Schulterschluss" über nationale Grenzen hinweg verstärkt und eine Annäherung bei den Technologien und leistungsstärkeren PCs erreicht werden.

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Zwar sind die Leitlinien nicht bindend, sie sind aber das Produkt eines Konsens zwischen den OECD-Regierungen, die aus Diskussionen resultieren, an denen auch Vertreter aus der Informationstechnologie-Industrie, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft beteiligt waren. Die Regierungen anderer Länder sind nun eingeladen, sich eines ähnlichen Konzepts zu bedienen, während man die Wirtschaft dazu auffordert, den Faktor Sicherheit bei der Ausarbeitung und Nutzung ihrer Systeme und Netzwerke mit einzubeziehen und den Anwendern die Sicherheitsinformationen und Updates zukommen zu lassen.

Ziel der neun aufgestellten Grundsätze ist vor allem die Schaffung einer Sicherheitskultur bei allen Beteiligten. So sollten "die Beteiligten sich der Notwendigkeit der Sicherheit von Informationssystemen und -netzen und ihres Beitrages zur Erhöhung der Sicherheit bewusst sein", wobei "alle Beteiligten für die Sicherheit von Informationssystemen und -netzen verantwortlich" seien.

Auch fordert die OECD die Beteiligten zu rechtzeitigem und kooperativem Handeln auf und weist darauf hin, dass die legitimen Interessen anderer zu respektieren sein. "Die Sicherheit von Informationssystemen und -netzen sollte mit den wesentlichen Werten einer demokratischen Gesellschaft vereinbar sein."

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