Fun-Racer für Konsolen und PC. Normalerweise erscheinen Spiele zu Spielfilmen in etwa zeitgleich mit dem Kinostart, im Falle von Antz hat das Ganze allerdings ein wenig länger gedauert – der Dreamworks-Animationsstreifen kam schließlich schon 1998 auf die große Leinwand, Antz Extreme Racing erscheint erst jetzt, also vier Jahre später. Das Spiel hat dabei relativ wenig mit der Filmhandlung gemein, sondern präsentiert sich als reiner Fun-Racer.
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Hat man sich für einen Ameisen-Charakter entschieden, darf man sich auf die recht abwechslungsreich gestalteten Kurse begeben, wobei fast jede Umgebung mit neuen Fortbewegungsmitteln aufwartet. Mal darf man auf dem Rücken eines Käfers Platz nehmen, ein anderes Mal muss man zu Fuß gegen die Konkurrenten antreten oder sich auf dem Rücken einer Biene durch die Luft fortbewegen.
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Welche Strecken in welcher Reihenfolge zu bewältigen sind hängt davon ab, für welche Ameise man sich entschieden hat – es lohnt sich also, das Rennspiel nacheinander mit verschiedenen Ameisen anzugehen, um so alle Strecken zu Gesicht zu bekommen. Natürlich gibt es auf den Strecken einiges an Power-Ups einzusammeln, mit deren Hilfe sich dann etwa Raketen abschießen oder Minen legen lassen. Vor allem im Multiplayer-Modus sorgt dies doch für einigen Spielspaß.
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Der Spielumfang ist recht begrenzt – vor allem auch auf Grund des recht niedrigen Schwierigkeitsgrades werden erfahrene Rennspielpiloten schon sehr schnell den Abspann des Spieles zu Gesicht zu bekommen. Die manchmal etwas ungenaue und hakelige Steuerung sorgt allerdings öfter mal für die eine oder andere ungewollte Verzögerung, was dem Spielspaß allerdings genauso wenig zuträglich ist wie die sehr unspektakuläre Grafik.
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Das Spiel ist sowohl für PC als auch für PlayStation 2 und Xbox erhältlich, optische Unterschiede sind bei den Versionen aber kaum auszumachen (die Screenshots in diesem Test stammen von der Xbox-Version). Die Kurse sind nicht besonders detailliert, die manchmal zwar dem Erd- und Naturreich angemessen nachempfundene, dabei aber recht eintönige Farbgebung sorgt zudem oft für Verwirrung und Schwierigkeiten, den genauen Verlauf der Strecke auszumachen.
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Richtig mies ist der Sound ausgefallen: Außer ein paar monotonen Geräuschen der Insekten und etwas belangloser Hintergrundmusik wird den Ohren nichts geboten. Noch nicht einmal Sprach-Samples – wie es sich bei einer Kinofilmumsetzung anbieten würde – sind enthalten.
Fazit: Antz Extreme Racing ist leider alles andere als ein wirklich gelungener Fun-Racer – eine unterdurchschnittliche Präsentation, ein recht geringer Spielumfang sowie eine auch nicht immer vollkommen überzeugende Kursgestaltung vermögen kaum auf längere Sicht an den Monitor beziehungsweise das Fernsehgerät zu fesseln. Einzig im Multiplayer-Modus kann das Spiel für einige Zeit wirklich unterhaltsam sein, die Klasse anderer Fun-Racer erreicht der Titel aber auch hier nicht.