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Deutsche Telekom mit Rekordverlust

Konzernumsatz klettert um fast 15 Prozent auf 25,8 Milliarden Euro

Die Deutsche Telekom konnte im ersten Halbjahr 2002 ihren Umsatz zwar um fast 15 Prozent auf 25,8 Milliarden Euro steigern, aber auch der Konzernfehlbetrag lag mit minus 3,9 Milliarden Euro auf Rekordhöhe. Dabei legte der Auslandsanteil am Umsatz auf 33 Prozent nach 27 Prozent zu. Das Konzern-EBITDA stieg ohne Sondereinflüsse um 7,2 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro.

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Bedingt vor allem durch Abschreibungen aus neukonsolidierten Gesellschaften lag der Konzernfehlbetrag bei minus 3,9 Milliarden Euro. Bereinigt um Sondereinflüsse betrug der Konzernfehlbetrag minus 3,1 Milliarden Euro. Die Sachinvestitionen wurden - als Teil eines umfangreichen Maßnahmenpakets zur Reduzierung der Verbindlichkeiten des Konzerns - gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 17,6 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro gesenkt.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Prof. Dr. Helmut Sihler, nannte die Ergebnisse dennoch angesichts der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung ermutigend und insgesamt sehr zufriedenstellend. Die Deutsche Telekom verfüge zudem über starke und ausbaufähige Marktpositionen. "Wir kennen unser Ziel und wir sehen den Weg dahin deutlich vor uns. Durch die gemeinsame Anstrengung aller Verantwortlichen und insbesondere auch aller Mitarbeiter im Unternehmen werden wir dieses Ziel trotz ungünstiger Rahmenbedingungen auch erreichen", erklärte Sihler.

Zu den vordringlichen Aufgaben des Vorstandes der Deutschen Telekom zählte Sihler die Überprüfung der Strategie des Unternehmens. Ein wichtiges Ziel werde hierbei auch die Weiterentwicklung der operativen Stärken sein. Die Veröffentlichung von Ergebnissen dieses Überprüfungsprozesses kündigte Sihler für November an. Wesentlicher Wachstumsträger des Konzerns war einmal mehr die Mobilfunktochter T-Mobile, die mit rund 5,7 Millionen Neukunden in den Mehrheitsbeteiligungen der T-Mobile-Gruppe im Vergleich zum 30. Juni 2001 verzeichnen konnte.

Bei der Festnetzsparte T-Com konnte der im 1. Quartal verzeichnete leichte Umsatzrückgang gestoppt werden. Der Gesamtumsatz stieg im Halbjahr um ein Prozent auf 14,84 Milliarden Euro. Die Vermarktung von T-DSL wurde weiter vorangetrieben und die Zahl der Anschlüsse mit 2,5 Millionen Ende des 1. Halbjahres im Vergleich zu einer Million Ende Juni 2001 mehr als verdoppelt. Die Zahl der ISDN-Kanäle betrug Ende Juni 21,5 Millionen, ein Plus von 5,4 Prozent im Vergleich zum Jahresbeginn 2002.

Die Division T-Systems steigerte den Umsatz im 2. Quartal 2002 um knapp sieben Prozent, wodurch der Rückgang im 1. Quartal weitgehend aufgefangen werden konnte. Im 1. Halbjahr sank der Umsatz um 3,5 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro.

T-Online steigerte die Kundenzahl auf Konzernebene weiter auf 11,6 Millionen zum Ende des Berichtszeitraums. Der Umsatz des Segments T-Online (einschließlich DeTeMedien) wuchs um 22,2 Prozent auf 864 Millionen Euro. Positiv war das EBITDA für die T-Online-Gruppe mit 82 Millionen Euro, was zu einem deutlich gesteigerten Ergebnis vor Steuern von 40 Millionen Euro beitrug.


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Pete Winter 22. Aug 2002

Ja klar kauft Ihr mal noch weiter Aktien. Die gibt es jetzt übrigens mit ein paar...

Harald 21. Aug 2002

nö.. nich so... nachkaufen solange der Geldbeutel noch einen Cent hergibt... JETZT !!!

cronomax 21. Aug 2002

goodbye meine Aktien. ich werf euch in die Flut



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