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D21: IT-Branche kann von Hartz-Vorschlägen profitieren

Initiative D21 begrüßt Reform der Arbeitsvermittlung weitgehend

Die Initiative D21 begrüßt die meisten Vorschläge der Hartz-Kommission, wie Job-Center und die Schnell-Vermittlung von Arbeitslosen sowie härtere Regeln bei der Zumutbarkeit und individuelle Leistungskürzungen bei Ablehnung von Arbeitsangeboten, als mutig und innovativ. Die IT-Branche könne, obwohl sie viele Besonderheiten aufweist, von diesen arbeitsmarktpolitischen Reformen profitieren.

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"Wer immer die Bundestagswahl am 22. September gewinnt, keine Regierung wird um die Umsetzung dieser Vorschläge herumkommen", so Erwin Staudt, Vorsitzender der Initiative D21 und Vorsitzender der Geschäftsführung IBM Deutschland GmbH.

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Gerade die IT-Branche sei auf eine effiziente und schnelle Arbeitsvermittlung angewiesen, was auch die Green Card für ausländische Fachkräfte deutlich mache. Pro Woche würden heute 60 bis 70 Green Cards vergeben.

Daher sei eine beschleunigte und entbürokratisierte Vermittlung inländischer IT-Fachkräfte überfällig, zu der die Instrumente der Hartz-Kommission, wie die geplanten Personal-Service-Agenturen, beitragen könnten. Gerade bei Neueinstellungen im IT-Bereich von Unternehmen könnten befristete Arbeitsverträge und das "Austesten" von Leih-Mitarbeitern den Spielraum vieler Unternehmen vergrößern und so zum Abbau der Überregulierung des Arbeitsmarktes beitragen. Ebenfalls positiv werden die im Bericht der Hartz-Kommission vorgeschlagenen Fördermaßnahmen zum Aufbau einer selbstständigen Existenz bewertet. Diese könnten auch arbeitslosen IT-Fachkräften, "ob Programmierern, Entwicklern oder Textverarbeitern", zugute kommen.

Abgelehnt werden von der Initiative D21 allerdings Konjunkturspritzen für die neuen Bundesländer wie das "Job-Floater"-Programm der Hartz-Kommission oder das Sonderprogramm Ost der Unionsparteien, die im Wesentlichen die ostdeutsche Bauwirtschaft betreffen und dort nur für wenige Jahre Arbeitsplätze erhalten oder schaffen könnten. Als Alternative schlägt die Initiative D21 zum Beispiel vor, Institutionen wie das neue IT-Amt der Bundeswehr nicht in Koblenz, sondern etwa in der Universitätsstadt Greifswald oder an einem Bundeswehrstandort in Ostdeutschland zu platzieren.

Statt traditioneller Konjunkturprogramme sei für Ostdeutschland eine Politik der Modernisierung nötig, in der sich ausnahmslos alle Fördermaßnahmen daran messen lassen müssen, ob sie langfristige und innovative Arbeitsmöglichkeiten schaffen.

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meier2 21. Aug 2002

Vom Arbeitgeber bei der Einstellung fordern, daß er einem unter Übenahme der Makler- und...

BlueScreen78 21. Aug 2002

Ja ne ist klar. Positiv wieder nur für die Firmen damit sie sich keine Lullies ans Bein...


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