Test: Radeon 9700 Pro gegen GeForce4 Ti 4600 - Titanen-Kampf

Radeon 9700 Pro als neuer Leistungskönig

Ab heute wird mit der Radeon 9700 Pro die erste voll DirectX-9-kompatible Grafikkarte an den Handel ausgeliefert, verspricht ATI Technologies. Zwar ist DirectX 9 noch nicht fertig, doch bereits unter DirectX 8.1 und OpenGL konnte die Radeon 9700 Pro den bisherigen Leistungskönig, NVidias GeForce4 Ti 4600, teils sehr deutlich übertrumpfen.

Artikel veröffentlicht am ,

In unserem 2-GHz-Pentium-4-Testsystem mit 256 MByte RDRAM und Windows XP Home mussten sich die Kontrahenten in folgenden Benchmarks bzw. Spielen miteinander messen: 3D Mark 2001 SE (DirectX 8.1) von MadOnion.com, dem Codecreatures-Benchmark (DirectX 8.1) und Activisions RTCW (OpenGL). Bei der GeForce4-Ti-4600-Grafikkarte handelte es sich um ein NVidia-Referenzboard.

Im 3D Mark 2001 SE (Build 330) von MadOnion.com geht die Radeon 9700 Pro in allen Auflösungen und insbesondere mit aktivierter Kantenglättung (Anti-Aliasing) als eindeutiger Sieger hervor. Selbst wenn das qualitativ etwas bessere 6-Sample-Anti-Aliasing der Radeon 9700 Pro aktiviert ist und die GeForce4 Ti 4600 ihr 4-Sample-Anti-Aliasing nutzt, ist die Radeon 9700 Pro schneller:

 3DMark 2001 SE  GeForce 4 Ti 4600  Radeon 9700 Pro  Differenz
 1024x768  9111 3DMark  10836 3DMark  19 %
 1024x768
 (Anti-Aliasing)
  5516 3DMark
 (4x AA)
  7768 3DMark
 (6x AA)
 41 %
 1280x1024  7681 3DMark  9822 3DMark  28 %
 1280x1024
 (Anti-Aliasing)
  3370 3DMark
 (4x AA)
  6067 3DMark
 (6x AA)
 80 %
 1600x1200   6921 3DMark   8799 3DMark  27 %
 1600x1200
 (Anti-Aliasing
  2173 3DMark
 (4x AA)
  4292 3DMark
 (6x AA)
 98 %


Am deutlichsten fällt der Leistungsvorsprung in der Auflösung von 1600 x 1200 Bildpunkten mit aktivierter Kantenglättung auf - hier zeigte die Radeon 9700 Pro eine fast doppelt so hohe Leistung wie die GeForce4 Ti 4600. Gerechterweise muss gesagt werden, dass diejenigen, die einen entsprechend hochauflösenden Monitor besitzen, allerdings auch bei der Radeon 9700 Pro in dieser Auflösung lieber ohne Kantenglättung spielen werden.

Nutzt man auf der Radeon 9700 Pro neben der Kantenglättung auch noch die anisotrophische Textur-Filterung zur Qualitätsverbesserung, so kann diese dank nur geringer Leistungseinbußen ohne Bedenken mit aktiviert werden: Mit 16fach SuperSampling schafft die Radeon 9700 Pro bei einer Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten eine Leistung von 10447 3DMark (ohne: 10836 3DMark), schaltet man die Kantenglättung in maximaler Qualität (6 Sample) dazu, liegt die Leistung bei 7490 3DMark (ohne: 7786 3DMark). Mit dem sehr geringen Leistungsabfall erkauft man sich eine bessere Bildqualität, da die Texturen schärfer wirken.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Test: Radeon 9700 Pro gegen GeForce4 Ti 4600 - Titanen-Kampf 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Das EMMA 02. Okt 2002

Ich finde,das die neue Radeon eine der DERZEIT besten Grafikboards uaf dem Markt ist. Ich...

Nostalgiker 11. Sep 2002

Kann mir irgendjemand sagen ob die Spiele Midtown Madness 1 bzw. NICE 2 auf der Radon...

CK (Golem.de) 21. Aug 2002

Danke. ;) Jepp, deswegen hatte ich zumindest für die Radeon 9700 Pro beim 3DMark 2001 SE...

hiTCH-HiKER 21. Aug 2002

ja ok dafür das Golem.de ein viel größeres Spektrum an Informationen bietet als...

CK (Golem.de) 21. Aug 2002

Das sagt es nicht, denn ich habe alle Testdurchläufe gewissenhaft und mehrfach...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Naomi "SexyCyborg" Wu
Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig

Naomi Wu wird in der Maker-Szene für ihr Fachwissen geschätzt. Youtube demonetarisiert sie aber wohl wegen ihrer Körperproportionen.

Naomi SexyCyborg Wu: Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig
Artikel
  1. Quartalsbericht: Apples Gewinn stellt alles in den Schatten
    Quartalsbericht
    Apples Gewinn stellt alles in den Schatten

    Apple erwirtschaftet im letzten Quartal des Vorjahres einen Gewinn von 34,6 Milliarden US-Dollar. Und das trotz Chipkrise und weiteren Lieferengpässen.

  2. Coronapandemie: 42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate als Impfdosen
    Coronapandemie
    42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate als Impfdosen

    Einem Medienbericht zufolge gibt es eine Lücke zwischen ausgestellten Impfnachweisen und verabreichten Dosen. Diese wird sogar noch größer.

  3. Akamai: Steigende Nachfrage für illegale Kopien von Filmen
    Akamai
    Steigende Nachfrage für illegale Kopien von Filmen

    Durch die vielen neuen Streaming-Dienste ist illegales Filesharing wieder stark im Kommen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RX 6900 XTU 16GB 1.449€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Acer Gaming-Monitor 119,90€ • Logitech Gaming-Headset 75€ • iRobot Saugroboter ab 289,99€ • 1TB SSD PCIe 4.0 128,07€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • GOG New Year Sale: bis zu 90% Rabatt • LG OLED 65 Zoll 1.599€ [Werbung]
    •  /