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David TV - Tobit-Software macht PC zum Videorekorder

MPEG2-Aufzeichnung mit handelsüblicher TV-Karte - DivX-Kompression angedacht

Das bisher eher für seine Unified-Messaging-Lösungen bekannte deutsche Unternehmen Tobit bietet nun mit David TV auch eine Software, mit der sich Windows-PCs zum digitalen Videorekorder mit integrierter Fernsehzeitung mausern sollen. Voraussetzung ist allerdings eine eingesteckte TV-Karte.

Artikel veröffentlicht am ,

Laut Tobis zeichnet David TV die im elektronischen Programmführer (EPG) gelisteten Fernsehsendungen nicht nur zeitgesteuert, sondern auch automatisch anhand von Benutzerprofilen auf. Durch zusätzliche Informationen ("Stream Tags"), die als Service mit im Produkt integriert werden, soll der Anwender direkt zu spannenden Szenen oder bestimmten Kapiteln springen und auch Werbeblöcke beim Abspielen automatisch ausblenden können. Gelöscht werden können Werbeblöcke nicht, dies ist auch nicht geplant. Die Pflege des EPG, seine ständige Aktualisierung sowie die Markierung und Aufbereitung von Zusatzinformationen (etwa wann genau bei welcher Sendung Werbung enthalten ist) sind Service-Bestandteile, die laut Tobit von einem zentralen Redaktionsteam übernommen werden.

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David TV zeichnet die Videodaten im MPEG-2-Format auf, wobei 20 GByte etwa für 24 Stunden Aufzeichnung in ordentlicher Qualität reichen sollen. Wünscht man höhere Qualität, wachsen die Anforderungen an die Festplattenkapazität allerdings enorm an. Um dies in Zukunft etwas entschärfen zu können, denkt Tobit über Funktionen wie die nächtliche Umwandlung der aufgezeichneten Videos in DivX-Format nach. Ebenfalls angedacht ist die Nutzung anderer Kompressionsformate schon während der Aufzeichnung.

Da David TV die Kompression der Daten von der TV-Karte per Software erledigt, empfiehlt Tobit einen PC ab 1 GHz Pentium-III-Prozessor und 256 MByte RAM. Die eingesetzte TV-Karte muss WDM-kompatibel sein. Zudem wird Windows XP mit Direct X ab 8.1 benötigt. Zur Speicherung der TV-Sendungen sollten anfangs mindestens 20 GByte freier Festplattenspeicher auf einer NTFS-Partition vorhanden sein. Da die David-TV-"Fernsehzeitung", also der EPG, per Internet aktualisiert wird, empfiehlt Tobit zudem einen Internet-Zugang mit Flatrate.

David TV nutzt Tobits David Information Server Engine (DvISE) und erweitert diese um TV-Netz und Video-Dateien als neuen Medientyp. David TV übernimmt die Aufzeichnung und das Management der Video-Dateien. Zum Anschauen der Sendungen auf dem Monitor oder - per TV-Ausgang - dem Fernseher, dient eine neue Client-Software, "InfoCenter TV" genannt. Das InfoCenter wurde dafür in der Darstellung und Struktur auf die speziellen Gegebenheiten eines Fernsehgerätes angepasst. Der Client (eine Lizenz ist im Umfang dabei) kann dabei auch auf einem anderen Rechner genutzt werden als die Aufzeichnungssoftware, zudem ermöglicht er auch die zeitversetzte Betrachtung schon während der Aufnahme (Timeshifting).

David TV wird voraussichtlich ab Oktober für einen Preis von 129,- Euro verfügbar sein - eine TV-Karte ist nicht inbegriffen. Im Paket enthalten ist neben allen Software-Bestandteilen ein Sechs-Monats-Abonnement für die TV Services. Eine Verlängerung des Abos kostet für sechs Monate 39,- Euro und für zwölf Monate 69,- Euro. Kunden, die ihr David TV weiterempfehlen, sollen über diese "Freundschaftswerbung" für jeden neuen David-TV-Kunden ihr Abo um weitere drei Monate Abo verlängern können. Eine Pro-Version von David TV wurde ebenfalls schon in Aussicht gestellt; sie soll zwei TV-Karten unterstützen und somit zwei Sendungen gleichzeitig aufnehmen können.



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Skywalkerchen 02. Okt 2002

ich hab mir jetz die beiträge hier durchgelesen, und ich finde das schlichtweg...

Korrigator 25. Sep 2002

Das stimmt schlichtweg nicht. Der Antworten/Allen antworten/weiterleiten-Button kann...

flobee 22. Sep 2002

kann mir jemand helfen wie ich regelmässig automatisch TV sendungen aufnehmen kann...

johann... 16. Aug 2002

ich suche dvd für dvd film

whitman 16. Aug 2002

Einfacher geht es mit eine DVB-Karte und einer guten Software (z.B. vdr), leider ist das...


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