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Apple: Dual-PowerMac G4 mit DDR-SDRAM und Radeon 9000 Pro

eMac-Modelle wurden erweitert. Apple hat heute eine neue Power Mac G4-Serie vorgestellt: Die für professionelle Anwender gedachten Arbeitsmaschinen sollen ab sofort standardmäßig mit zwei Prozessoren mit Taktraten von bis zu 1,25 GHz sowie DDR-SDRAM und Radeon-Grafikkarten ausgerüstet sein. Auch beim eMac gibt es erweiterte Modelle, während der iMac billiger wird.
/ Christian Klaß
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Beim PowerMac G4 setzt Apple nun erstmals die Xserve-Architektur seiner Serversysteme ein, welche den Einsatz zeitgemäßeren DDR333-SDRAMs (maximal 2 GByte Speicher) erlaubt. Die neuen Macs können bis zu vier 3,5-Zoll-Festplatten schlucken; der integrierte IDE-Controller unterstützt allerdings weiterhin nur Festplatten bis 120 GByte. Zwei weitere Schächte stehen für optische Laufwerke zur Verfügung. Neben einem AGP-4X-Steckplatz werden vier 64-Bit-PCI-Steckplätze, zwei FireWire-Anschlüsse (IEEE 1394), vier USB-1.1-Anschlüsse (zwei davon an der Tastatur) und integriertes 10/100/1000Base-T-Ethernet geboten.

Als Standardgrafikkarte bei den Modellen mit 1 GHz und 1,25 GHz setzt Apple nun bei den PowerMac-G4-Modellen keine GeForce4 MX mehr ein, sondern die grafisch überlegene Radeon 9000 Pro mit 64 MByte DDR-SDRAM. Diese kann im Gegensatz zur GeForce4 MX mit programmierbaren Pixel- und Vertex-Shadern aufwarten, bringt es allerdings nicht auf das Leistungsniveau der Radeon 8500 oder GeForce4-Ti-Grafikkarten. Im 867-MHz-Modell wird weiterhin eine GeForce4-MX-Grafikkarte mit 32 MByte DDR-RAM eingesetzt. Alle Modelle verfügen laut Apple über separate ADC- und DVI-Ausgänge zum gleichzeitigen Ansteuern von zwei Flachbildschirmen.

Ausgeliefert werden die drei neuen Power-Mac-Rechner mit Mac OS X v10.2 und Mac OS 9.2.2 sowie den üblichen Multimedia-Anwendungen zur Musik- und Videoproduktion. Die Preise für die Dual-Prozessorsysteme beginnen bei 2.203,- Euro.

Der "Dual 867 MHz Power Mac G4" mit 256 KByte On-Chip-Level-2-Cache, 1 MByte DDR-SRAM L3 Cache pro Prozessor, 256 MByte DDR-SDRAM Arbeitsspeicher, NVidia GeForce4 MX mit 32 MByte DDR-SDRAM im 4x-AGP-Steckplatz, 60-GByte-Ultra-ATA/100-Festplatte und CD-RW/ DVD-ROM-Kombilaufwerk soll ab nächster Woche für 2.203,- Euro erhältlich sein.

Der "Dual 1 GHz Power Mac G4" mit 256 KByte On-Chip-Level-2-Cache, 1 MByte DDR-SRAM L3 Cache pro Prozessor, 256 MByte DDR-SDRAM Arbeitsspeicher, ATI Radeon 9000 Pro mit 64 MByte DDR-SDRAM im 4x-AGP-Steckplatz, 80-GByte-Ultra-ATA/100-Festplatte und SuperDrive DVD-R/CD-RW-Kombinationslaufwerk soll ab nächster Woche für 3.131,- Euro in den Läden stehen.

Der "Dual 1,25 GHz Power Mac G4" mit 256 KByte On-Chip-Level-2-Cache, 2 MByte DDR-SRAM L3 Cache pro Prozessor, 512 MByte DDR-SDRAM Arbeitsspeicher, ATI Radeon 9000 Pro mit 64 MByte DDR-SDRAM im 4x-AGP-Steckplatz, 120-GByte-Ultra-ATA/100-Festplatte und SuperDrive DVD-R/CD-RW-Kombinationslaufwerk folgt im September zum Preis von 4.175,- Euro.

Wie üblich versucht der Hersteller Apple seinen Lieblings-Benchmark Photoshop, diesmal in der Version 7.0, als Beweis dafür zu nehmen, wie viel schneller die neuen Rechner im Vergleich mit PC-Systemen seien: Eigene Tests mit "gängigen" Photoshop-7.0-Operationen hätten gezeigt, dass die neuen Power-Mac-G4-Systeme bis zu 90 Prozent mehr Rechenleistung als Pentium-4-basierte PCs mit 2,53 GHz bieten. Relevanter ist da schon die Aussage, dass das Top-System mit zweimal 1,25 GHz eine Rechenleistung von 18 Gigaflops, also 18 Milliarden Gleitkomma-Befehle pro Sekunde, bieten soll.

Bei den eMac-Modellen mit integriertem 17-Zoll-CRT-Monitor hat Apple zwei neue, erweiterte Modelle vorgestellt, die ab sofort erhältlich sein sollen und von denen eines erstmals mit DVD-R/CD-RW-SuperDrive-Laufwerk zum Brennen eigener DVDs ausgestattet ist.

Der neue eMac für 1.391,- Euro bietet einen 700-MHz-PowerPC-G4-Prozessor mit Velocity Engine, 128 MByte SDRAM, eine NVidia-GeForce2-MX-Grafikkarte mit 32 MByte Videospeicher, eine 40-GByte-Ultra-ATA-Festplatte und ein CD-RW/DVD-ROM-Kombilaufwerk. Das neue eMac-Topmodell für 1.971,- Euro enthält einen 800-MHz-PowerPC-G4-Prozessor mit Velocity Engine, 256 MByte SDRAM, eine NVidia-GeForce2-MX-Grafikkarte mit 32 MByte Videospeicher, eine 60-GByte-Ultra-ATA-Festplatte und ein DVD-R/CD-RW-SuperDrive-Laufwerk.

Nachtrag:
Zusätzlich hat Apple angekündigt, dass die bekannten iMac-Modelle mit 15-Zoll-LCD-Flachbildschirm erneut im Preis sinken: Das Modell mit 700-MHz-PowerPC-G4-Prozessor und CD-RW kostet nun 1.623,- anstatt 1.855,- Euro. Das 700-MHz-Modell mit DVD-ROM/CD-RW-Laufwerk kostet nun 1.855,- anstatt 2.087,- Euro. Das 800-MHz-Modell mit DVD-R/CD-RW-Laufwerk sowie das Modell mit 17-Zoll-Breitbildschirm wurden nicht im Preis gesenkt.


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