Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Transmission Films - Video-on-Demand für Indie-Filme

Download per eDonkey-Nachfolger Overnet, Betrachtung per Windows Media Player. Mit Transmission Films ist ein neuer Video-on-Demand-Dienst für die Independent-Filmszene an den Start gegangen, die gegen Bezahlung die Betrachtung von zuvor heruntergeladenen Filmen erlaubt. Der Download erfolgt dabei über das noch in der Testphase steckende Filesharing-Programm Overnet, den Nachfolger des beliebten Tauschnetzwerks eDonkey.
/ Christian Klaß
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Dabei fungiert die Transmission-Films-Website als Portal für die angebotenen, bildschirmfüllenden Filme, die per Mausklick dank speziellem Link die Filesharing-Software Overnet oder auch dessen Vorgänger eDonkey aufrufen und den entsprechenden Filmdownload initiieren. Allerdings dürfte die Nutzung von eDonkey, das inkompatibel zu Overnet ist, nur dann etwas bringen, wenn es auch entsprechende private Server oder Clients gibt, welche die Videos anbieten.

Ist der Download beendet, kann man von Transmission Films einen Code erwerben, der diesen für 24 Stunden zur Betrachtung freischaltet und vom Windows Media Player vor der Wiedergabe des Videos gefordert wird. Da Transmission Films auf das WMV-Videodateiformat und das "Digital Restrictions Management" von Microsoft setzt, kann nur der Windows Media Player als Betrachter eingesetzt werden. Obwohl Overnet in Kürze nicht mehr nur für Windows, sondern auch Linux angeboten werden soll, werden damit Linux-Anwender auch längerfristig auf die Betrachtung der Independent-Filme verzichten müssen.

Der Preis für die 24-Stunden-Freischaltung eines Films liegt bei Transmission Films bei 1,99 US-Dollar. Für Vielnutzer bietet Transmission Films ein Sparangebot für 14,99 US-Dollar, das zehn Filme bzw. Freischaltcodes beinhaltet. Noch ist das Filmangebot auf Transmission Films recht dünn, man plant jedoch, die interessantesten neuen und klassischen Independent-Filmproduktionen aus der ganzen Welt anzubieten.

Die Einnahmen werden komplett mit den Filmemachern geteilt – wobei die eigenen Betriebskosten dank des von Nutzern aufgebauten Filsharing-Netzwerks minimiert werden dürften. Zumindest wenn diese sich entscheiden, die Filme auf ihrer Festplatte zu lassen, nicht gleich nach dem Betrachten zu löschen und somit ihrerseits zum Download zur Verfügung zu stellen.


Relevante Themen