Elektronenmikroskop mit Auflösung eines Wasserstoffatoms

IBM und Nion mit stark verbessertem Linsensystem und Software

IBM und die Nion Corporation haben ein stark verbessertes Elektronenmikroskop entwickelt. Mit dem Gerät sollen mikroskopische Aufnahmen mit einem Auflösungsvermögen eines einzigen Wasserstoffatoms möglich sein.

Artikel veröffentlicht am ,

Das System arbeitet mit magnetischen Linsen und einer von IBM mitentwickelten Software, die die Bildinformationen auswertet. Durch verbesserte Magnetlinsen sollen vor allem Verzerrungseffekte minimiert werden, die bei herkömmlichen Elektronenmikroskopen auftreten.

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Das System soll dreidimensionale Aufnahmen erzielen können. Der Elektronenstrahl ist nur ein 75tausendstel eines Nanometers dick und damit schmaler als ein einzelnes Wasserstoffatom. Die neue Technik soll vor allem bei der Chipentwicklung und der Molekularbiologie nutzbringend eingesetzt werden, indem Atomstrukturen direkt beobachtet und so auch korrigiert werden können, um beispielsweise in Produktionsprozessen oder der Medikamenten- und Genforschung optimalere Ergebnisse zu erzielen.

IBM hat einige Beispielbilder online gestellt, die den Unterschied der Aufnahmem mit und ohne Abberations-Korrektur sowie bisherigen Auflösungen und dem jetzt erreichbaren Auflösungsvermögen bei diversen Atomstrukturen zeigen.

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Moep 30. Aug 2002

Tja, eins muss man sagen: Die bei IBM sind echte Profis! Gruß Alex S.

Ralf Schäfer 09. Aug 2002

Die "herkömmlichen Linsen" bei Elektronenmikroskopen sind schon fast seit den Anfängen...



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