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IBM will Kühlungs- und Stromversorgungskosten senken

Vom US-Militär gestütztes Stromspar-Forschungsprogramm gestartet

Die innovationsfreudige IBM will mit einem neuen Forschungsprogramm Technik entwickeln, welche die immer mehr steigenden Kühlungs- und Stromversorgungskosten von IT-Infrastrukturen senken soll. Unterstützt werden die Stromspartechnik-Projekte von IBMs "Low-Power Computing Center" zum Teil von der US-amerikanischen Behörde DARPA (the Defense Advanced Research Projects Agency) im Rahmen des DARPA-"Power-Aware Computing and Communications"-(PACC-)Programms.

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Die Bemühungen sind Teil einer von Industrie und US-Regierung ausgerichteten Initiative zur Entwicklung marktführender Technik für energieeffiziente Systeme. IBM zufolge sollen Industrie-Analysten ermittelt haben, dass bis zu 25 Prozent eines Datencenter-Budgets in Kühlung und Stromversorgung fließen. 1994 habe eine Studie des US Department of Energy geschätzt, dass bereits 10 Prozent der in Nordamerika verbrauchten Energie von IT-Systemen verbraucht wird, die somit einen bedeutenden Teil zur globalen Erwärmung beitragen würden.

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Im Rahmen einer Vereinbarung mit der DARPA wird IBM nach verlässlichen, energiebewussten Systemen forschen und dazu neue Technik für zuverlässige, energieeffiziente und gleichzeitig hochleistungsfähige Rechenplattformen entwickeln. Das Motto lautet dabei "JIP: Just In time Power", die ausreichende Energie zum richtigen Zeitpunkt. Das Ziel der DARPA ist es, den Stromverbrauch um drei Größenordnungen zu senken. Die DARPA beteiligt sich mit 2 Millionen US-Dollar am Forschungsprogramm. Die Forschungsergebnisse sollen 2003 als Prototypen für verschiedene Militäranwendungen durch das Unternehmen BAE Systems dienen.

IBM wird die Technik seinerseits für den zivilen Bereich zur Entwicklung von stromsparenden Produkten für den Zivilbereich einsetzen. Im Rahmen des Forschungsprogramms wird IBM auch Analysewerkzeuge zur Schätzung und Analyse von Stromverbrauch und Leistung von PowerPC-basierten Systemen entwickeln. Diese Tools sollen IBM-eigenen Ingenieuren und Ingenieuren von IBM-Kunden bei der schnelleren, günstigen Entwicklung von stromsparenden PowerPC-Systemen helfen. Bisher zur Entwicklung nötige, teure und schwer zu bedienende Labor-Ausstattung zur Analyse soll damit wegfallen können.

"Unternehmen müssen Stromverbrauchsbelange früh in ihren Produktentwicklungszyklen berücksichtigen, um besser ermitteln zu können, wie der Stromverbrauch während dieser Zyklen am besten reduziert werden kann", betont Dr. David Cohn, der Leiter von IBM Research Lab in Austin, Texas. Robert Graybill, Manager des DARPA PACC-Programm ergänzt, dass man ein integriertes Technik-Paket aus Software- und Hardware-basiertem Power-Management entwickle, das für alle Ebenen - vom Chip bis zum kompletten System - nutzbar sein soll. Dies werde den Energiebedarf von Computersystemen in Militäranwendungen vom Handheld-System bis zum unbemannten Fluggerät - etwa Raketen und Satelliten - auf ein Zehntel bis ein Hundertstel senken.

IBMs Low Power Center wurde im Oktober 2001 im IBM Austin Research Lab eingerichtet. Es soll nun als Zentrum für die DARPA-finanzierte Forschung des PACC-Programms dienen. Im Low Power Center entstanden bereits der "405LP Ultra-Low-Power Embedded"-PowerPC-Prozessor sowie ein Prototyp des "Super Dense Server", eines energieeffizienten Computerclusters.



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Jaime Bernardo 25. Okt 2007

Wir sind auch gerade dabei ein system zu entwiklen fuer unsere CPDs in Carrefour, da wir...

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Ernst Zimmer 23. Aug 2002

Wir beschäftigen uns mit diesem Thema auf einer anderen Ebene. Als Planer von...

Criena 09. Aug 2002

Laut deiner Webseite www.883.com bist du ein italienischer DJ (der sich in einem...

storm 08. Aug 2002

Aber gewiss doch!


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