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Erstes Internet-Café in Afghanistan eröffnet (Update)

Mobilfunknetzbetreiber AWCC plant weitere Internetzugänge für Afghanistan

Die Afghan Wireless Communication Company (AWCC) hat das nach eigenen Aussagen erste Internet-Café im Intercontinental Hotel in Kabul eröffnet. AWCC, ein Gemeinschaftsunternehmen der privat gehaltenen New Yorker "Telephone Systems International" (TSIntl) und des Kommunikationsministeriums der afghanischen Regierung, bezeichnet die Eröffnung des Cafés als einen weiteren Schritt zur Befreiung der Menschen von Afghanistan durch Information und Kommunikation.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Internet-Café wurde bereits testweise vom AWCC während der letzten großen Versammlung ("Loya Jirga") zur Wahl der Übergangsregierung in Kabul in Betrieb genommen. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Angebot hauptsächlich von Journalisten und politischen Teilnehmern genutzt, so das Unternehmen. Mittlerweile verfügt das Internet-Café über elf Workstations, die einen Breitband-Zugang ins Internet ermöglichen sollen.

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AWCC erwartet ein großes Interesse an der Nutzung des Internet-Cafés und hat angekündigt, in den nächsten Monaten weitere Internet-Anbindungen in den großen Städten und Provinzhauptstädten zu errichten.

Ein Blick ins Kabuler Internet-Café
Ein Blick ins Kabuler Internet-Café

Im April 2002 ist AWCC als erster GSM-Mobilfunknetzbetreiber in Afghanistan an den Start gegangen. In einer Pressemitteilung betont AWCC, wie wichtig die Kommunikationsanbindung ist, da sie die "kommerzielle und kulturelle Mobilität" für Afghanen inner- und außerhalb des Landes wiederherstelle. Durch die neuen Sprach- und Datenkommunikationsmöglichkeiten sollen insbesondere ausgewanderte Afghanen wieder zeitnaher in Kontakt mit ihren Freunden und Familien treten können, als dies mit reinem Briefverkehr möglich ist.

"Ich erwarte, dass das Internet in den kommenden Monaten und Jahren unserer Wirtschaft das Wachstum bringt, das es dem Rest der entwickelten Welt gebracht hat", erklärte AWCC-Gründer Ehsan Bayat in einer Pressemitteilung zuversichtlich. Bayat, selbst Afghane und in den 80er-Jahren in die USA ausgewandert, ist auch als Präsident und CEO von TSIntl tätig.



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Mahmud 26. Mär 2003

Watandara salam, omed dar Watan azize ma solh biiaiad. makateb baz schawnd.Mardom...

Yadgar 27. Feb 2003

Der Vergleich hinkt allerdings insofern, als daß vor 1945 in Deutschland privater...

netzmodul 06. Aug 2002

Naja, Deutsche haben sich nach dem Krieg auch über Autos, Fernseher etc. gefreut, obwohl...

M. Renz 06. Aug 2002

servus, weil sich das auch der Otto äh abdul - normal verbraucher in afghanistan auch...

M. Renz 06. Aug 2002

*lol* *rofl*


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