Abo
  • Services:

Trident XP4 - Billige Desktop-PC-Grafikchips für DirectX 8.1

Bereits angekündigter mobiler XP4-Notebookgrafikchip bekommt Desktop-Geschwister

Trident Microsystems hat nun auch die Desktop-Versionen der "XP4"-3D-Grafikprozessorfamilie angekündigt, die DirectX-8.1-kompatible Low-End-Grafikkarten für 70,- bis 100,- US-Dollar möglich machen sollen und deren Chipnamen an die Terminator-Trilogie erinnern. Wie beim Notebookgrafikchip sollen die von UMC in 0,13 Mikron gefertigten Desktop-XP4-Chips nur rund 30 Millionen Transistoren benötigen, was die Fertigung problemloser und günstiger machen dürfte.

Artikel veröffentlicht am ,

Zum Vergleich: ATIs alter DirectX-7-Grafikchip Radeon256 hatte ebenfalls rund 30 Millionen Transistoren, während die DirectX-8.x-Grafikchips Radeon 8500, GeForce3 und GeForce4 Ti aus rund 60 Millionen Transistoren bestehen. Der kommende DirectX-9-Grafikchip Radeon 9700 bringt es gar auf 107 Millionen Transistoren (Radeon 8500 hat rund 60 Millionen), beim GeForce4-Nachfolger dürfte die Zahl auf Grund der geforderten Funktionen ähnlich hoch liegen. Trident hat bisher noch keine Details veröffentlicht, wo überall gespart werden konnte - so muss sich noch zeigen, wie hoch die Leistung insbesondere der integrierten DirectX-8.1-kompatiblen Pixel- und Vertex-Shader im Vergleich zur GeForce4 Ti und Radeon 8500 ausfällt.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, München, Meckenheim, Hilden
  2. Freie und Hansestadt Hamburg, Hamburg

Die XP4-Familie umfasst drei Desktop-Mitglieder für den Einsatz von AGP-4X-Grafikkarten, den "T1", den "T2" und den "T3". Der Kleinste im Bunde, der T1, hat einen 250-MHz-Chip- und Speichertakt und eine 64-Bit-Speicherschnittstelle. Mit 64 MByte DDR-SDRAM sollen entsprechende Grafikkarten für knapp unter 70,- US-Dollar möglich werden. Der T2 bietet die gleichen Taktraten, greift auf seinen Speicher allerdings über eine 128 Bit breite Schnittstelle zu, was die Bandbreite im Vergleich zum T1 auf 8 GByte/s verdoppeln soll. XP-T2-Grafikkarten mit 64 MByte DDR-SDRAM sollen von Drittherstellern für rund 80,- US-Dollar angeboten werden können.

Das XP4-Topmodell, der T3, verfügt wie der T2 über eine 128-Bit-Speicherschnittstelle. Der T3 wird jedoch, ebenso wie das zugehörige DDR-SDRAM, mit 300 MHz etwas schneller getaktet. Die Bandbreite soll im Vergleich zu T1 und T2 noch einmal höher liegen und beträgt laut Trident 11,2 GByte/s. XP4-T3-Grafikkarten sollen für rund 100,- Euro mit 128 MByte DDR-SDRAM angeboten werden, so Trident. Trotz hoher Leistung soll der XP4 T3 nicht mehr als 4 Watt Abwärme produzieren und somit selten Überhitzungsprobleme haben.

Alle drei Desktop-Chips verfügen über die "BrightPixel" getaufte Rendering Engine mit Vertex- und Pixelshadern (DirectX 8.1, angeblich sollen auch einige DirectX-9-Grundfunktionen implementiert sein), der kachelbasierten Speicherarchitektur "SmartTile" für bessere Bandbreitennutzung und die Stromsparfunktion "CoolPower" über die bereits der mobile XP4 verfügt. Obwohl im XP4 nur ein 420 MHz RAMDAC integriert ist, können zwei Bildschirme (Kombination aus VGA-Analog, DVI und TV-Out) gleichzeitig angesprochen werden, die maximale Auflösung liegt bei 2.048 x 1.536 Bildpunkten (QXGA). DVD/MPEG2-Videos sollen mit Hardware-basiertem IDCT, Motion Compensation und Advanced De-Interlacing bei geringer CPU-Belastung wiedergegeben werden.

Grafikkartenherstellern bietet Trident bereits Muster der neuen XP4-Chips T1, T2 und T3 im 612-pin-BGA-Gehäuse (31 x 31 mm) an. Bei entsprechender Abnahmemenge sollen die Preise bei 30,95, 34,95 respektive 39,95 US-Dollar liegen. Eine Liste von Herstellern, die entsprechende Grafikkarten anbieten wollen, veröffentlichte der US-Hersteller noch nicht.

Trident-CEO und Präsident Frank Lin hofft, dass sein Unternehmen - wie zu SVGA-Zeiten - mit dem XP4 sowie weiteren, leistungsfähigeren Chips in Zukunft wieder zu den wichtigsten Grafikchipproduzenten des Marktes zählen wird.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)
  2. 53,99€ statt 69,99€
  3. 46,99€ (Release 19.10.)
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1)

Im ersten Teil unseres Livestreams zu Pathfinder Kingmaker ergründen wir das Regelsystem, erschaffen Goleria Golerta und verteidigen unsere Burg.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1) Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Skydio R1 Apple Watch zur Drohnensteuerung verwendet
  2. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung
  3. Smartwatch Apple Watch Series 4 nur mit sechs Modellen

Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
  3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

    •  /