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Quantum mit GAAP-Verlust von 131 Millionen US-Dollar

211 Millionen US-Dollar Umsatz

Quantum meldet für das erste Quartal seines Geschäftsjahres 2003, das am 30. Juni 2002 endete, einen Umsatz von 211 Millionen US-Dollar. Der Pro-forma-Nettoverlust für das erste Quartal beträgt 14 Millionen US-Dollar oder 9 Cent pro Aktie, der auf anhaltende Investitionen für die Entwicklung neuer Produkte zurückzuführen ist, weswegen die Betriebsausgaben im Verhältnis zum Umsatz geringer gesunken sind.

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Auf US-GAAP-Basis (Generally Accepted Accounting Principles in the US) verzeichnet das Unternehmen einen Verlust von 131 Millionen US-Dollar oder 84 Cent pro Aktie, der sich hauptsächlich durch nicht liquiditätswirksame Kosten von 94 Millionen US-Dollar oder 60 Cent pro Aktie aus der Anwendung des neuen Goodwill-Accounting-Standards (SFAS 142) erklärt. "Obwohl wir natürlich vom Umsatzergebnis enttäuscht sind, gab es auch in diesem Quartal positive Signale, die erklären, warum Quantum langfristig hervorragend positioniert ist", sagte Michael Brown, Vorsitzender und CEO von Quantum. "Quantum verzeichnet solide Einkünfte durch den Verkauf seiner DLTtape-Speichermedien und ein Rekordgeschäft bei den Professional Services der Storage Solutions Group, die im ersten Quartal einen Umsatz von 108 Millionen US-Dollar erwirtschafteten. Im Zuge der umfassendsten Marktoffensive seiner 22-jährigen Geschichte hat Quantum neue Produkte in allen Geschäftsbereichen vorgestellt, die existierenden Produktlinien ergänzt und neue Märkte für sich geöffnet."

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Der Umsatz der Storage Solutions Group, die Quantums Produktlinien und Services für Bandspeicherautomation, Disk-basierendes Backup und Network Attached Storage (NAS) umfasst, betrug 59 Millionen US-Dollar. Dabei wurde mit den Professional Services der Storage Solutions Group ein Rekordumsatz erzielt, der über das Gesamtjahr gerechnet über 71 Millionen US-Dollar beträgt. Mit dem modularen Bandspeichersystem ATL M2500, dem Quantum SuperLoader (TM), mit dem Quantum in den Low-end-Markt bei der Bandautomation einsteigt, sowie dem Guardian (TM) 14000, dem ersten Produkt einer Familie für das mittlere NAS-Segment, begann im Juni die Auslieferung von drei neuen Produktlinien.

Das Ergebnis der DLTtape-Gruppe betrug im ersten Geschäftsjahr 160 Millionen US-Dollar, wovon 70 Millionen auf Laufwerke und 90 Millionen auf Bandspeichermedien entfallen. Über das Jahr gerechnet bedeutet dies ein Wachstum von 11 Prozent. Die DLTtape-Gruppe begann im ersten Geschäftsquartal mit der Auslieferung ihrer neuen Super-DLTtape-(TM-)Bandlaufwerke SDLT 320, mit denen Quantum die führende Position in der Bandtechnologie ausbaut. Die neuen Bandlaufwerke bieten im Vergleich zu anderen Laufwerken in diesem Marktsegment eine um 60 Prozent höhere Kapazität, höhere Leistung und niedrigere Kosten pro Gigabyte Speicher. Quantum und seine DLTtape-Partner können auf nahezu 2 Millionen installierte DLTtape- und Super-DLTtape-Bandlaufwerke verweisen und haben über 80 Millionen Bandspeichermedien verkauft.

Angesichts des zurückhaltenden Kaufverhaltens der Kunden und der allgemeinen Unsicherheit bei IT-Ausgaben in Unternehmen kalkuliert Quantum seine Umsatzerwartung für das zweite Geschäftsquartal vorsichtig. "Uns stimmt positiv, dass wir mit den vier neuen Produkten, die wir im ersten Quartal am Markt vorgestellt haben, am Beginn eines neuen Produktzyklus stehen; auf der anderen Seite bleibt die Situation am IT-Markt problematisch", so Brown. "Deshalb erwarten wir für das zweite Quartal annähernd gleichbleibende Umsätze, sie können unter Umständen aber auch um 5 Prozent steigen oder um 10 Prozent sinken. Des Weiteren erwarten wir ebenfalls gleichbleibende Gewinnspannen und Betriebsausgaben, so dass wir im zweiten Quartal mit einem Pro-forma-Verlust zwischen 8 und 13 Cent pro Aktie rechnen (ohne Berücksichtigung unvorhersehbarer und spezieller Ausgaben)."

Und er fährt fort: "Angesichts des veränderten Umsatzprofiles und der Tatsache, dass wir nicht mit einer raschen Erholung am IT-Markt rechnen, konzentrieren wir uns auf die Verbesserung unserer Ausgabenstruktur und erwarten, dass wir am Ende des Geschäftsjahres wieder profitabel sein werden mit einem positiven Cash-Flow. Diese Maßnahmen sollten im zweiten Geschgäftsquartal ihren Niederschlag finden."



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