Fertige Version des Acrobat Reader 2.0 für PalmOS
Mit dem Acrobat Reader 2.0 legt Adobe viele dringend benötigte Funktionen nach, die der ersten Version noch fehlten. Die Farb-Unterstützung sorgt nun dafür, dass farbige PDF-Dateien ihre Informationen behalten, sofern der eigene PDA einen Farb-Bildschirm besitzt. Bisher konnte man geschützte PDF-Dokumente nicht auf den PDA konvertieren, was mit der aktuellen Version der Vergangenheit angehört.
Besonders wichtig für alle PalmOS-Nutzer, die als Desktop-System einen MacOS-Rechner besitzen: Der neue Acrobat Reader ist auch in einer MacOS-Version erhältlich. Denn die PDF-Dokumente müssen vor der PDA-Nutzung auf einem Windows- oder MacOS-Rechner erst konvertiert werden. Adobe bietet die alte Version des Acrobat Reader nur für Windows-Systeme an.
Außerdem unterstützt der Acrobat Reader 2.0 Speicherkarten, so dass PDF-Dateien aus dem normalen PDA-Speicher ausgelagert werden können, weil die Software die Dokumente nun auch von einer Speicherkarte einliest. Natürlich kann auch der Acrobat Reader selbst auf einer Speicherkarte liegen.
Wie bereits die Vorversion versteht sich der neue Acrobat Reader besonders gut mit Dokumenten, die im Acrobat-5-Format vorliegen. Denn dieses Dateiformat enthält spezielle Formatbefehle, um PDF-Dateien auch auf kleinen Displays ansehnlich anzeigen zu können. Mit älteren PDF-Formaten kommt es deutlich häufiger zu "fehlerhafter" Darstellung auf dem kleinen Display. Bei der Konvertierung können die Bilder auf Wunsch in voller Größe, verkleinert oder gar nicht übertragen werden.
Der Acrobat Reader 2.0 steht ab sofort kostenlos in englischer Sprache für Windows und MacOS zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit; eine deutschsprachige Version soll in Arbeit sein. Der PDA muss mindestens mit PalmOS 3.5 ausgestattet sein, während die Vorversion sich noch mit PalmOS 3.1 begnügte. Auch beim Speicherbedarf langt der Neuling kräftiger zu: Der neue Acrobat Reader belegt nun knapp 350 KByte, während sich der Vorgänger noch mit der Hälfte begnügte.