Sony verliert: Mod-Chips für PlayStation nicht verboten

Australisches Gericht urteilt gegen Sony

Ein in Australien durch Sony angestrengter Prozess, in dem es unter anderem um die Rechtmäßigkeit der Produktion und des Vertriebes so genannter Mod-Chips ging, ist für den japanischen Konzern nicht erfolgreich verlaufen. Das Gericht entschied, dass Mod-Chips nicht gegen das Urheberrechtsgesetz verstoßen.

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Damit folgte Richter Sackville in seiner Urteilsfindung größtenteils der Position der Australian Competition and Consumer Commission (ACCC), nach deren Ansicht die Rechte der PlayStation-Nutzer so beschnitten würden.

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Mod-Chips, die sowohl für die PSOne als auch für die PlayStation 2 erhältlich sind, ermöglichen das Abspielen von Import-Spielen und von Sicherheits- beziehungsweise Raubkopien von Spielen. Ähnlich wie auf dem DVD-Markt existieren auch bei der PlayStation drei verschiedene Regional-Codes, der Markt ist dabei in die Zonen Nordamerika, Asien und Europa (inklusive Australien) aufgeteilt.

In der Ablehnung der Klage heißt es nun unter anderem, dass viele australische Spieler via Internet bei Import-Händlern ausländische Versionen von PlayStation-Spielen kaufen, da die Preise für Software auf dem heimischen Markt vergleichsweise hoch seien. Zudem würde ein Großteil der entwickelten Spiele erst gar nicht auf dem australischen Markt veröffentlicht und sei daher nur aus dem Ausland zu beziehen. Der Bezug dieser Spiele erfolge dabei vollkommen legal, demnach hätte man auch ein Anrecht auf die Benutzung dieser Programme.

Bei ähnlichen Klagen in Großbritannien und Kanada war Sony mit seinen Bestrebungen, den Verkauf von Mod-Chips zu verbieten, zuletzt erfolgreich gewesen. Das Unternehmen erwägt nun, in Australien in Revision zu gehen.

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Zapp 29. Jul 2002

Was soll's Sony? Jeder, der sich so ein Teil reinlötet, verliert die Garantie. Und die...

Johnny Cache 29. Jul 2002

Ich verstehe das ewige Rumgeeiere nit den verschiedenen Regiocodes nicht. Ich beziehe...



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