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US-Industrie könnte Filesharing-Nutzer bald legal angreifen

Berman bezeichnet sich selbst als großen Fan von P2P-Netzwerken und der Technik dahinter: "Ich denke diese Netzwerke haben ein großartiges Potenzial für alle Arten von legalen Anwendungen, die legale Distribution kopiergeschützten Materials eingeschlossen." Allerdings solle es nicht im Ermessen eines Raubkopierers sondern in dem des jeweiligen Schöpfers liegen, ob sie ihre Arbeiten über ein P2P-Netzwerk verteilen. Berman betonte, dass Künstler, Filmproduzenten und andere Urheberrechts-Inhaber durch P2P-Netzwerke mit massivem Raubkopieraktivitäten konfrontiert seien und dafür keine Kompensation erhalten. "P2P Piraterie muss erledigt werden, und zwar sofort".

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Abschließend erklärte Berman in einer Mitteilung zur Gesetzesvorlage: "Kein Gesetz kann das Problem von Peer-to-Peer-Piraterie ausmerzen. Aber die Beseitigung von unbeabsichtigten legalen Beschränkungen für Techniken, die helfen könnten mit den Problemen fertig zu werden, ist ein wichtiger Teil der Lösung." Ebenfalls am Peer to Peer Piracy Prevention Act beteiligt sind die Abgeordneten Howard Coble, Lamar Smith und Robert Wexler.

Aus der Industrie gibt es schon erste Zustimmung zum Peer to Peer Piracy Prevention Act, allen voran geht die Musikindustrie-Organisation RIAA, deren Vorsitzende und CEO Hilary Rosen sich erfreut über den Vorschlag zeigte, der eine "innovative Herangehensweise" an das gravierende Problem der Internet-Piraterie mit sich bringen würde. "Wir freuen uns darauf, mit dem Kongressabgeordneten Berman, Chairman Coble und den anderen Kongressmitgliedern an dieser wichtigen Initiative zu arbeiten", so Rosen in einer kurzen RIAA-Pressemitteilung.

Auch ohne das Gesetz hat die Industrie bereits Wege ersonnen, sich direkt gegen Raubkopien in P2P-Filsharing-Netzwerken zu wehren: So sollen bereits gefälschte Dateien eingeschleust werden, die dem Empfänger lediglich Datenmüll bescheren. Doch wie üblich gibt es auch hier bereits die ersten Tools, die kaputte oder veränderte Dateien entlarven. Zudem wird bereits auf diversen US-Sites berichte, dass Internet Service Provider (ISP) versuchen Filesharing-Tools zu blocken, etwa durch Sperren von deren üblicherweise genutzten Ports.

 US-Industrie könnte Filesharing-Nutzer bald legal angreifen
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Darkster 04. Jun 2003

Moin Leute! Ich kapier' nicht, was so schlecht an "Raub"kopien sein soll, ist doch voll...

NewJorg 31. Jan 2003

Wie wäre es wenn die Filesharing Tools in ihrer Lizenz dann eine Klausel haben das...

Ralf 29. Nov 2002

Ein Amerikaner kann einen Deutschen immer angreifen, dazu braucht er keine Gesetz

Skatepunk 31. Jul 2002

habe gerade gelesen, dass die Seite der RIAA (die vereinigung der amerikansichen...

rochester 31. Jul 2002

guter punkt. nach einigem nachdenken stimme ich dir zu: es wäre das beste für die P2P...


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