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Interview: Amazon als Buch und Bühnenstück

Golem.de: Worum geht es in Ihrem Buch?

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Daisey: Wie in der Show untersuche ich den Aufstieg und den Fall der Dot-Com-Kultur bei Amazon. Das war mein Platz in dieser Welt. Außerdem geht es darum, wie ich mich in die Idee verliebte, die Welt mit Hilfe jenes "Next Big Thing" zu verändern - und wie ich mich dann schließlich wieder entliebte.

Golem.de: Sie pflegen eine Art Hassliebe auf Jeff Bezos. Aber ist er nicht einfach ein großer Mann, der das Einkaufen revolutioniert hat?

Daisey: Ich fühle Jeff gegenüber so ähnlich, wie man sich einer Ex-Freundin gegenüber fühlt - es gibt Liebe und Hass und viele komplizierte Dinge. Genau die haben es schließlich ermöglicht, ein Stück und ein Buch daraus zu machen.

Und zu der Sache mit der Einkaufsrevolution: Ich arbeite ja nicht mehr bei Amazon, also verhalte ich mich Bezos gegenüber wie jeder gute Ex-Freund und halte mich aus seinem Geschäft raus. Ich bin da kein Experte und meine, dass die Leute da ihre eigenen Schlüsse ziehen müssen. Ich weiß, dass ich das gemacht habe und das reicht mir.

Golem.de: Also werden wir ihn nicht mehr als neuen "Mann des Jahres" sehen, wie er das anno 1999 im "Time"-Magazin war.

Daisey: Nochmal - mich interessiert das nicht mehr.

Mike Daisey auf der Bühne
Mike Daisey auf der Bühne

Golem.de: Haben Sie mal mit Bezos geredet? Und falls nicht, was würden Sie ihm gerne sagen?

Daisey: Wir haben nicht gesprochen, seitdem die Show gestartet ist. Zu sagen hätte ich ihm nichts. Da kommt die Ex-Freundin-Sache hoch.

Golem.de: Sie haben als Kundendienstmitarbeiter angefangen. Dort wollte Amazon ja Weltklasse sein. Stimmt es, dass die Anfragen aus den USA inzwischen nach Indien gehen?

Daisey: Ja, das stimmt. E-Mail läuft generell über Indien, Telefonanfragen werden in Nord-Dakota erledigt. Aber den größten Teil des Kundenservice machen jetzt die Inder.

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Patrick 26. Jul 2002

Konstruktive Kritik? Welche Kritik soll das hier bitte sein? Ich sage nicht, dass golem...

Skatepunk 25. Jul 2002

Wenn du sagst das es auch ein Notiz getan hätte, darfst du nicht vergessen, dass ein...

redflexer 25. Jul 2002

Du fandest das Interview interessant? Ich fand es langweilig und nichtssagend, da muss...

Plasma 25. Jul 2002

Kennst du den Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und drei Kubikmetern heisser...

Patrick 25. Jul 2002

Ich fühle mich zwar nicht als absolute Internet Null, doch den Namen Daisey habe ich...


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