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OpenGL-2.0-Entwicklung beginnt

Spezifikation soll Ende 2002 fertig sein und 2003 abgesegnet werden

Nachdem 3Dlabs bereits Ende des letzten Jahres davor warnte, dass OpenGL technisch hinter Microsofts Direct3D-Schnittstelle zurückfallen würde und einen ersten Konzeptvorschlag vorlegte, ist etwas Bewegung in die Entwicklung der Grafikprogrammierschnittstelle gekommen. Nun hat das OpenGL Architecture Review Board (OpenGL ARB) laut OpenGL-Schöpfer SGI eine OpenGL-2.0-Arbeitsgruppe gegründet.

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Dies wurde bereits im Juni 2002 auf einem Treffen beschlossen und nun umgesetzt. Die Arbeitsgruppe soll sicherstellen, dass die nächste große Version von OpenGL zügig fertig gestellt wird. Auf Basis der von 3Dlabs und NVidia eingereichten Vorschläge soll die OpenGL-2.0-Spezifikation im nächsten Jahr vollendet sein. In der OpenGL 2.0 Working Group sind ein Großteil der ARB-Mitglieder ("Members") und zahlreiche ARB-Unterstützer ("Participants") vertreten. Den Vorsitz hält ATI Technologies inne.

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OpenGL 2.0 soll nicht nur bestehende OpenGL-Funktionen erweitern, sondern insbesondere neue Hardware-Möglichkeiten wie etwa High-Level-Vertex- und Pixel-Shader unterstützen. Dennoch soll OpenGL 2.0 abwärtskompatibel zu bestehender OpenGL-Software sein. SGI verspricht, dass alle Grafikanwendungen, die heute OpenGL nutzen, von den Erweiterungen der künftigen OpenGL-2.0-Spezifikation profitieren werden.

Im Vergleich zu der in diesem Monat fertig gestellten OpenGL-Spezifikation 1.4, die bereits Unterstützung für Vertex Shader und entsprechende High Level Shading Languages (HLSL) mit sich bringt, soll OpenGL 2.0 wesentlich weiter gehen, programmierbarer und skalierbarer sein. Insbesondere eine eigene HLSL soll die Funktionen aktueller und kommender Hardware-Generationen deutlich besser ausnutzen.

Dass es die Mitglieder ernst damit meinen, die Entwicklung voranzutreiben, zeigt die Ankündigung, ab sofort auf wöchentlicher Basis zusammenzukommen und bis Ende des Jahres die OpenGL-2.0-Spezifikation vollendet zu haben. Die OpenGL 2.0 ARB wird sich dann der Aufgabe annehmen, die Spezifikation zu überprüfen und abzusegnen. Die ersten OpenGL-2.0-Treiber von Grafikhardware-Entwicklern sollen so nicht länger als ein Jahr auf sich warten lassen.



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