ATI RenderMonkey - Vertex- und Pixel-Shader für 3D-Designer
Die RenderMonkey-Entwicklungsumgebung besteht aus dem RenderMan-Compiler, der bereits DirectX 8 Low Level Assembler, die DirectX 9 HLSL und OpenGL unterstützt. Es können weitere HLSL unterstützt werden, etwa NVidias zu DirectX 9 HLSL kompatibles Cg, sofern jemand ein entsprechendes Plug-in programmiert. Ebenfalls geboten werden ein Importer inkl. Unterstützung für Maya und RenderMan, ein Exporter, ein Editor und ein Viewer. Alle Elemente von RenderMonkey können per Plug-in erweitert werden, die dafür nötigen Quellcodes und Dokumentationen stellt ATI zur Verfügung.
RenderMonkey soll insbesondere dabei helfen, mehrere Effekte auf einmal zu nutzen und bei älterer Hardware pro Effekt auf nicht ganz so schicke Alternativ-Shader zurückschalten zu können. Einige interessante Beispielshader vom CAD-Shader über Materialshader bis zum Toonshader stellt ATI bereits mit RenderMonkey zur Verfügung. Hier zeigt sich einmal mehr, dass die Bitmap-Texturen in Zukunft zum Teil durch prozedurale Texturen ersetzt werden, zumindest was Materialien angeht. Dank der RenderMan-Entwicklungsumgebung wird laut ATI ein schnelles Prototyping von Echtzeiteffekten möglich.
ATI will mit RenderMonkey nicht nur Softwareentwickler ansprechen, die selbst Shader programmieren wollen, sondern auch 3D-Designer, die bestehende Effekte kombinieren oder deren Parameter verändern wollen. Dank der Erweiterbarkeit soll die Entwicklungsumgebung leicht an verschiedene Anforderungen angepasst werden können. Wie NVidia mit Cg will auch ATI mit RenderMonkey die Unterstützung seiner Grafikhardware, insbesondere der Radeon 9700, vorantreiben.
Ab wann das RenderMonkey SDK zur Verfügung steht, hat ATI auf seinen Entwicklerseiten noch nicht angekündigt.



