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NVidia will Cg als Open Source freigeben

Compiler für Pixel- und Vertex-Shader-Programme soll attraktiver werden

Im Juni hatte NVidia mit Cg einen plattformübergreifenden Compiler vorgestellt, der voll kompatibel zu Microsofts DirectX-9-HLSL (High Level Shading Language) sein und die hardwareunabhängige Programmierung und Wiederverwendung von Pixel- und Vertex-Shader-Effekten vereinfachen soll. Nachdem NVidia bereits Teile von Cg offen gelegt hatte, um anderen Herstellern die Programmierung von Plug-ins für ihre Grafikchips zu erlauben, soll in Kürze der komplette Cg-Quellcode als Open Source veröffentlicht werden.

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Ab August sollen der Parser, der die Sprache liest und in Code für die Kompilierung umwandelt, sowie ein generisches Back-End im Quellcode zur Verfügung stehen. Gemeinsam sollen die beiden Komponenten zur Entwicklung von optimierten Cg-Compilern für andere Plattformen und Architekturen genutzt werden können. Die Art der Lizenz hat NVidia allerdings noch nicht genannt. Bekannt ist derzeit nur, dass es sich um eine nichtrestriktive, freie Lizenz handeln soll.

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Bereits zur offiziellen Ankündigung von Cg, auch "C for Graphics" genannt, hatte NVidia viele Spieleentwickler als Unterstützer für den Compiler gewonnen. Die konkurrierenden 3D-Grafikchiphersteller haben sich mit Lob und Unterstützung noch zurückgehalten. ATI plant zudem eine eigene Lösung, die sich mehr an 3D-Designer als an Programmierer richtet. Mit der Freigabe des Codes dürfte die Akzeptanz von Cg jedoch weiter steigen und dadurch letztendlich mehr Software entwickelt werden, die Gebrauch von Pixel- und Vertex-Shadern macht. Was wiederum den Bedarf an Hardware schüren dürfte, welche die erschaffenen 3D-Effekte optimal darstellen kann.

John Carmack, der sich kürzlich positiv zu High-Level-Shading-Sprachen - Cg eingeschlossen - für OpenGL und DirectX äußerte, da dies Entwicklern ein effektiveres, schnelleres Arbeiten ermöglichen würden, kommentierte NVidias Entscheidung wie folgt: "Kleinliche Lizenzstreitereien haben viele Versuche für industrieweite Kooperationen vereitelt. NVidias Entscheidung etwas von ihrer Entwicklungsarbeit als Open Source mit einer sehr liberalen Lizenz freizugeben, ist ein positiver Schritt, dem - wie ich hoffe - andere Anbieter folgen werden."

Der Cg Quellcode soll ab August unter developer.nvidia.com/cg und www.cgshaders.org zum Download angeboten werden. Bereits jetzt findet sich dort eine vorkompilierte Beta-Version des Cg Compilers mit Beispielshadern. Letztere werden bereits im Quellcode angeboten.



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