Nokia: Mehr Gewinn trotz weniger Umsatz
"Nach wie vor setzten wir unsere Stärke bei der Ausführung von Prozessen ebenso ein, wie eine rigide Kostenkontrolle. So war es uns möglich, ein solides zweites Quartal zu verwirklichen. Das zeigt insbesondere der Pro-forma-Betriebsgewinn, der mit einem Wachstum von 11 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum einen äußerst kräftigen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 1,4 Milliarden Euro zur Folge hatte. Im Bereich Mobiltelefone gab es eine Steigerung des Pro-forma-Betriebsgewinns von 22 Prozent" , so Jorma Ollila, Chairman und CEO von Nokia.
Mit dem Eintritt in die zweite Jahreshälfte sieht er klare und konkrete Veränderung. Multimedia-Produkte mit Farbdisplays seien nun in den Händen der Verbraucher, wodurch Nokia mit einer Nachfragesteigerung rechnet. Zudem bereite man sich derzeit auf den Start einer Reihe neuer Produkte vor. Dazu zähle die für September geplante Einführung von Nokias erstem Dual-Mode-WCDMA/GSM-Telefon sowie Nokias ersten 3G-Netzwerks.
"Abhängig von den Zeitplänen der Netzbetreiber in puncto WCDMA-Netzwerke gehen wir davon aus, dass das 3G-Geschäftssystem frühzeitig in 2003 reif ist, um die Volumenlieferungen der entsprechenden Geräte zu starten" , so Ollila weiter.



