MacOS X 10.2 kommt Ende August
Keine Update-Möglichkeit; nur Vollversion erhältlich
Auf der MacWorld Expo in New York stellt Apple-CEO Steve Jobs in seiner Keynote die neue Version von MacOS X vor, die unter dem Codenamen Jaguar bereits im Vorfeld für Furore gesorgt hat. MacOS X 10.2 bringt einen überarbeiteten Finder, eine Handschriftenerkennung, einen Instant Messenger sowie einen intelligenten Spam-Filter für das Mail-Programm sowie die Netzwerk-Technik Rendezvous.
Im MacOS X 10.2 kommt ein verbesserter und beschleunigter Finder zum Einsatz, der nun auch die "aufspringenden Ordner" aus MacOS 9 in das aktuelle Apple-Betriebssystem bringt und eine schnellere Dateisuche liefert. Das systemweite Adressbuch ist von allen Programmen nutzbar und kann über Bluetooth oder den Apple-Dienst iSync kommunizieren.
Mit Hilfe der Handschriftenerkennung Inkwell bietet MacOS X nun die Funktion, mit einem Grafiktablett in jeder Anwendung zu schreiben und das Geschriebene in normalen Computertext zu wandeln. Der Mail-Client erhält einen intelligenten Spam-Filter, der eine Inhaltsanalyse von E-Mails vornimmt und damit ungewollten Spam-Mails den Garaus macht, verspricht Apple.
Mit der Heimnetzwerk-Technik Rendezvous sollen sich Computer und Peripheriegeräte ohne jede Konfiguration über Ethernet, AirPort, FireWire, USB oder Bluetooth verbinden lassen, wobei Standard-IP-Netzwerk-Protokolle verwendet werden. Führende Druckerhersteller wie Epson, HP und Lexmark sollen ihre Unterstützung von Rendezvous in der nächsten Generation ihrer Produkte zugesichert haben.
Als Weiteres gehört nun natürlich das kürzlich erschienene QuickTime 6 mit MPEG-4-Funktion zum Lieferumfang sowie mit iChat, einem Instant Messenger, der kompatibel zum AOL Instant Messenger ist. Außerdem liegt das Such-Tool Sherlock in der Version 3 bei, das nun unter anderem Börsenkurse, Stadtpläne oder Restaurants anzeigt. Die mit MacOS X 10.1.5 eingeführte Quartz-Engine arbeitet Hardware-beschleunigt, wenn entsprechende NVidia- oder ATI-Chips im Mac-Rechner arbeiten. Mit der Funktion Universal Access soll die Bedienung des Systems komplett über Tastatur möglich sein.
Begeistert schwärmte Apple-Chef Steve Jobs in seiner Keynote: "Jaguar ist Windows XP weit voraus. Es hat nie einen besseren Zeitpunkt gegeben, um auf den Mac umzusteigen. Mit Unix als Fundament und einer höchstentwickelten objektorientierten Entwicklungsumgebung bietet MacOS X mehr an Innovation als unsere Industrie im ganzen letzten Jahrzehnt gesehen hat."
Apple bietet keine Update-Möglichkeit von MacOS X 10.1.x oder MacOS X 10.0.x an, sondern verkauft die kommende Betriebssystemversion ausschließlich als Vollversion zum Preis von 161,24 Euro. Apple will MacOS X 10.2 ab 24. August in die Regale stellen. Wer ab dem 17. Juli einen neuen Mac kauft, der noch nicht mit MacOS X 10.2 ausgestattet ist, erhält die neue Version für 29,- Euro Bearbeitungsgebühr.
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Guter Comment. Lediglich die Tatsache, das M$ ein Whistler in 64-Bit-Architektur...
Tja, ne ganze Menge was Du von Dir gegeben hast :) Stimmt. Aber Apple-User sind auch...
Ja, Apple hatte schon einmal einen höheren Marktanteil und ich denke es ist auf dem...