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Apple stellt iPod mit 20-GByte-Speicher vor

iTunes 3 mit schlauen Playlisten. Apple hat auf der Macworld in New York ein drittes Modell des im Oktober 2001 vorgestellten iPod präsentiert. Die 20-GByte-Festplatte des neuen MP3-Players soll Platz für bis zu 4.000 Songs in CD-Qualität bieten.
/ Andreas Donath
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Dank FireWire-Schnittstelle soll der iPod das Überspielen von 2.000 Songs in weniger als 40 Minuten erlauben und damit erheblich schneller als die Übertragung bei herkömmlichen USB-Playern sein. Der eingebaute, aufladbare Lithium-Polymer-Akku soll eine Laufzeit von zehn Stunden bieten. Wird der iPod über das FireWire-Kabel mit einem Macintosh-Rechner verbunden, lädt sich der Akku automatisch auf.

Damit hat Apple nun insgesamt drei Varianten des iPods mit 5, 10 und 20 GByte Speicherkapazität im Angebot. Das 20-GByte-Modell kostet 649,- Euro, die 10 GByte iPods kosten 499,- Euro und das kleinste Modell 399,- Euro. Bei den beiden größeren Modellen gehört eine Kabel-Fernbedienung und eine Transporttasche zum Lieferumfang.

Außerdem liegt im Paket ein FireWire-Kabel, ein Fire-Wire-basierender Netzadapter, Kopfhörer sowie eine CD mit iTunes 3, die für den Einsatz des iPods unter MacOS X notwendig ist. Daneben soll es nun auch eine Windows-Software von Apple zum automatischen Datenabgleich geben, die zusammen mit der Software Musicmatch kommt.

Das neue und wieder kostenlose iTunes-Programm in Version 3 kann mit einigen wenigen neuen Funktionen glänzen: Die neue Version kann den Ton aller Musikstücke in der Playlist normalisieren, so dass umständliche Lautstärkeanpassungen nicht mehr von Hand vorgenommen werden müssen. Mit der Funktion Smart Playlist, die den iPods älterer Bauart nach einem Softwareupdate ebenfalls zur Verfügung steht, kann man mit iTunes Abspiellisten zusammenstellen, die beispielsweise nach Interpreten, Musikrichtung, Stimmung oder Veröffentlichungsjahren sortiert sind.


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