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Sony Computer Entertainment lizenziert MIPS64

Einsatz in PlayStation-2-Erweiterungen oder in PlayStation 3?

Sony Computer Entertainment Incorporated (SCEI) hat bereits in seinen PlayStation- und PlayStation-2-Spielekonsolen Chiptechnik von MIPS Technology eingesetzt. Mit der jüngsten Lizenzvereinbarung zwischen den Unternehmen steht den japanischen Spielekonsolen-Entwicklern nun auch die aktuelle MIPS64-Architektur (64 Bit) offen.

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Die "Emotion Engine" der PlayStation 2 beruht auf einem zentralen, gemeinsam von Sony und Toshiba entwickelten 294-MHz-MIPS-Prozessor (bestehend aus zwei 64-Bit ALUs, die zusammen 128-Bit-SIMD-Befehle ausführen können) mit zwei ebenfalls MIPS-basierten, parallel arbeitenden Koprozessor-Einheiten ("Vector Units") und einem 147-MHz-Grafikprozessor ("Grafik-Synthesizer") mit 4 MByte Embedded-DRAM. Kompatibilität zur alten PlayStation ermöglicht ein von Sony gemeinsam mit LSI entwickelter MIPS-basierter I/O-Prozessor, der einer überarbeiteten PlayStation-CPU entspricht. Die PS2-Hardware hat seit ihrem Markteintritt in verschiedenen Modellen Veränderungen erfahren, die dank höherer Integration die Fertigung billiger machen und Hitze-Probleme verringern sollen.

MIPS und SCEI kündigten nicht an, in welchem Produkt die Technik Einzug halten soll. Denkbar wäre ein Einsatz in Hardware-Erweiterungen für die PS2, aber auch die Integration in einen schon öfter von SCEI erwähnten PlayStation-2-Nachfolger. So arbeiten Sony, Toshiba und IBM bereits seit Anfang 2001 an einem "Supercomputer-on-a-Chip", der vermutlich in die PS3 Einzug halten wird. Ob dieser Chip nun auf PowerPC- oder auf MIPS64-Architektur beruhen wird, kann allerdings derzeit nur spekuliert werden. Auch ein potenzieller PS3-Grafikchip wurde von Sony bereits Anfang 2001 auf einer Konferenz vorgestellt.



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