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OpenGL auch für Mobiltelefone

Vereinbarung von SGI und Nokia erweitert OpenGL ES um Handy-Unterstützung. Laut einer Vereinbarung zwischen SGI und Nokia sollen in Zukunft auch Mobiltelefone mit der Grafikprogrammierschnittstelle OpenGL ausgestattet werden. Die derzeit von der Khronos Group entwickelte Embedded-Version von OpenGL, "OpenGL ES" genannt, wird damit nicht mehr nur für Spielekonsolen, Set-Top-Boxen und Navigationssysteme, sondern auch für Mobiltelefone entwickelt.
/ Christian Klaß
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Nokia will die Khronos Group in ihrer Arbeit an OpenGL ES unterstützen und gleichzeitig Sorge tragen, dass es keine Inkompatibilitäten mit der Java Mobile 3D Graphics API gibt, an deren Entwicklung Nokia maßgeblich beteiligt ist. Beide Standards sollen sich laut Nokia ergänzen, da man keinen Sinn in einer Doppel-Entwicklung sehe.

Mit der Vereinbarung wird es OpenGL laut SGI bald auf allen Geräten vom Supercomputer bis zum Handy geben. Bei OpenGL ES handelt es sich allerdings um eine spezielle, eingeschränkte Version von OpenGL.

Die Khronos Group hat bereits zur Ergänzung von OpenGL mit OpenML eine Standard-API für den direkten Zugriff auf Grafik-, Video- und Audio-Hardware entwickelt. Im August 2001 wurde die OpenML-Spezifikation in der Version 1.0 veröffentlicht.


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