Intels Umsätze stagnieren - 4.000 Leute müssen gehen
Gewinn knickt ein
Intel hat enttäuschende Zahlen für das zweite Bilanzquartal 2002 vorgestellt. Demnach wurden in den vergangenen drei Monaten Umsätze in Höhe von 6,3 Milliarden US-Dollar erzielt - 7 Prozent weniger als im vorherigen Quartal. Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum blieben die Umsätze nahezu stabil.
Der Nettogewinn im zweiten Quartal belief sich auf 446 Millionen US-Dollar und damit 52 Prozent niedriger als im vorausgegangenen Quartal. Vergleicht man die Zahlen mit dem zweiten Quartal 2001, so kann man ein 128-prozentiges Gewinnwachstum erkennen. Der Gewinn pro Aktie beläuft sich auf 0,07 Prozent (50 Prozent minus gegenüber dem ersten Quartal 2002 und 133 Prozent plus gegenüber den 0,03 US-Dollar vom zweiten Quartal 2001).
Zieht man einmal die Einmalbelastungen ab, beläuft sich der Nettogewinn auf 620 Millionen US-Dollar (9 US-Cent je Aktie), während man im zweiten Quartal 2001 noch 854 Millionen US-Dollar (13 US-Cent pro Aktie) verdienen konnte. Gegenüber dem Vorquartal ergibt sich ein Gewinnrückgang von 39 Prozent und gegenüber dem Vorjahr ein Minus von rund 27 Prozent.
Für das laufende Quartal erwartet man Umsätze zwischen 6,3 und 6,9 Milliarden US-Dollar. Beim Forschungs- und Entwicklungsetat 2002 will man nur noch 4 Milliarden statt der ursprünglich geplanten 4,1 Milliarden US-Dollar ausgeben. Bei den Investitionen will man ebenfalls den Rotstift ansetzen - geplant waren 5,5 Milliarden US-Dollar - jetzt sollen es im Gesamtbilanzjahr 2002 nur noch 5 bis 5,2 Milliarden US-Dollar werden.
Zudem plant Intel, die Anzahl der Beschäftigten um 4.000 Personen zu reduzieren.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed





