In den USA soll ein nationales WLAN entstehen
Zu den Gesprächsteilnehmern gehörten Intel, IBM, AT&T Wireless sowie weitere Drahtlos-Anbieter und Internet Service Provider wie Verizon und Cingular. Zusammen will man eine Firma gründen, die ein US-weites Netz aufbaut, das auf der 802.11-WLAN-Technik aufsetzt.
Das Projekt laufe unter dem Codenamen Rainbow, so die NY Times(öffnet im neuen Fenster) weiter und würde schon seit acht Monaten intensiv diskutiert. Damit soll in der Verkehrung von dem Prinzip von Hot Spots praktisch eine ganze Hot Zone errichtet werden, die die schnurlose Datenversorgung ermöglichen soll.
Ganz besonders Intel, die vor rund 1,5 Jahren eine Kommunikationsabteilung gegründet haben, tue sich in dem Projekt hervor, hieß es. Die IBM Global Services Division könne bei der Errichtung von Access Points sowie der entsprechenden Technik zur Verbindung der einzelnen Hotspots eingesetzt werden.
Welches Geschäftsmodell zur Refinanzierung dabei zum Einsatz kommen soll, wurde bislang nicht bekannt. Auch wollen regionale und national operierende Mobilfunkfirmen Gateways zwischen dem antizipierten WLAN-Netz und ihren Datenfunk-Netzen schaffen, um dort nahtlose Übergänge zu ermöglichen, wo es noch keine WLAN-Abdeckung und vice versa keine Mobilfunknetze gibt. Damit ergeben sich natürlich auch Fragen nach der Abrechnung der Dienste. Anbieter von Datenfunkverbindungen wie HSCSD, GPRS oder gar dem sündhaft teuer erkauften UMTS-Lizenznehmern dürfte angesichts solcher Pläne bestimmt nicht wohler um ihre Zukunft werden, greifen sie doch sicher geglaubte Zukunftspositionen mit einer Technik an, der man bis vor kurzem kaum Potenzial zugesprochen hatte.