Abo
  • Services:

MPEG LA stellt Lizenzbedingungen für MPEG 4 vor

Anbieter sollen für Software und Nutzung der Anwender zahlen

Die MPEG LA und die Patentinhaber von MPEG-4-Technologien haben sich auf ihrem letzten Treffen in San Francisco auf neue Lizenzbedingungen geeinigt. Die Pläne der MPEG LA für jedes abgerufene Video zu kassieren, hatten zu Protesten seitens der Lizenznehmer und Softwareentwickler geführt. Mit den jetzt vorgestellten Lizenzbedingungen will man entsprechenden Bedenken entgegen wirken.

Artikel veröffentlicht am ,

So hat man sich auf eine jährliche Obergrenze für Lizenzabgaben geeinigt, was Lizenznehmern größere Planungssicherheit geben soll. Zudem wird es auch Lizenzmodelle geben, die keine "Royalty Reports" vorschreiben und auch eine Mindestgrenze, unter der, wenn unterschritten, keine Lizenzgebühren erhoben werden. Wer die Lizenzbedingungen in den ersten sechs Monaten akzeptiert, muss zudem für Produkte, die in der Zeit vom 1. Januar 2000 bis zum 31. Dezember 2003 verkauft werden, keine Lizenzgebühren abführen.

Stellenmarkt
  1. ilum:e informatik ag, Rhein-Main-Gebiet
  2. TeamBank AG, Nürnberg

Grundsätzlich unterscheidet man drei Geschäftbereiche. Im Bereich Kabel- und Satellitensender und normaler Fernsehsender verlangt man von Decoderherstellern 0,25 US-Dollar für jeden Decoder. Inhalteanbeiter will man hier mit 1,25 US-Dollar für jeden Anwender zu Kasse bitten, sobald es möglich ist, über solche Kanäle einzelne Nutzer anzusprechen. Dabei sind alle Nutzungen in mobilen oder Internet-Umgebungen ausgenommen.

Im Bereich Internet und Mobile setzt man auf jährliche Lizenzgebühren mit Limitierungen und Mindestgrenzen für die Nutzung. Hersteller von Decodern und/oder Encodern sollen 0,25 US-Dollar je aktiviertem Decoder/Encoder, maximal aber eine Millionen US-Dollar für Decoder und eine Millionen US-Dollar für Encoder zahlen. Für die ersten 50.000 Decoder und die ersten 50.000 Encoder fallen keine Lizenzgebühren an. Für die Nutzung eines Decoders und Encoders muss der Anbieter des Videos 0,25 US-Dollar pro Jahr oder 0,000333 US-Dollar pro Minute MPEG-4 Video zahlen, maximal aber eine Million US-Dollar. Auch hier sind die ersten 50.000 Nutzer pro Jahr kostenlos.

Bei gespeicherten Videos, z.B. auf CDs oder DVDs, soll der Replikator oder Inhalteanbieter 0,01 US-Dollar pro 30 Minuten, maximal 0,04 US-Dollar pro Film zahlen. Ist der Inhalt älter als 5 Jahre ermäßigt sich dies auf 0,005 US-Dollar pro 30 Minuten oder 0,02 US-Dollar pro Film. Filme mit einer Länge von unter 12 Minuten kosten 0,002 US-Dollar.

Für andere Nutzungsarten, die derzeit noch nicht abgedeckt sind, will man bei Bedarf zusätzlich Lizenzbedingungen anbieten. Die jetzt vorgestellten Lizenzbedingungen laufen zunächst bis zum 31. Dezember 2008.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 25,49€
  2. 4,99€
  3. 4,99€

jweber 18. Jul 2002

du verstösst gegen geltendes recht. und wirst ziemlich den hintern vollbekommen.

Ibo-S2000 17. Jul 2002

Was passiert eigentlich wenn man selbst ein Codec Schreibt auf MPEG4 Basis. Kann man das...

asdf 16. Jul 2002

muss man die lizenzgebuehren nur abfuehren, wenn man offiziell mit mpeg4-kompatibilitaet...


Folgen Sie uns
       


Parrot Anafi Thermal angesehen

Die Anafi Thermal kann dank Wärmebildsensor Temperaturdaten von -10 bis 400° Celsius messen.

Parrot Anafi Thermal angesehen Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

Falcon Heavy: Beim zweiten Mal wird alles besser
Falcon Heavy
Beim zweiten Mal wird alles besser

Die größte Rakete der Welt fliegt wieder. Diesmal mit voller Leistung, einem Satelliten und einer gelungenen Landung im Meer. Die Marktbedingungen sind für die Schwerlastrakete Falcon Heavy in nächster Zeit allerdings eher schlecht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer und dpa

  1. SpaceX Raketenstufe nach erfolgreicher Landung umgekippt
  2. Raumfahrt SpaceX zündet erstmals das Triebwerk des Starhoppers
  3. Raumfahrt SpaceX - Die Rückkehr des Drachen

Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
Fitbit Versa Lite im Test
Eher smartes als sportliches Wearable

Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
  2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
  3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

    •  /