my-files - virtuelle Festplatte um E-Mail-Empfang ergänzt

Riesige Datei-Anhänge sollen kein Problem sein

Als "virtuelle Festplatte" bietet my-files.de seinen Nutzern seit Juni 2000 Speicherplatz zum geregelten Datenaustausch und dient auch als virtuelles Fotoalbum. Der vorrangig für Privatanwender, kleine Unternehmen und Selbstständige gedachte Dienst ist seit Juli 2001 kostenpflichtig und wurde nun um den Empfang von E-Mails auch mit sehr großen Datei-Anhängen erweitert.

Artikel veröffentlicht am ,

Jeder Anwender erhält dabei eine eigene E-Mail-Adresse und ist damit ab sofort unter [Name]@myfiles.de erreichbar. Datei-Anhänge werden automatisch im Eingangskorb des my-files-Accounts gespeichert, wobei die Größe der möglichen E-Mail-Anhänge beim Empfang nur durch den gemieteten Speicherplatz limitiert sein soll. Lediglich für die angebotenen, zeitlich beschränkten Test-Accounts gilt eine Beschränkung auf 1,5 MByte. Damit will man nicht mit den traditionellen Webmail-Anbietern konkurrieren, sondern den Nutzern eine weitere bequeme Möglichkeit zum Empfang bzw. Austausch von Dateien bieten.

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Nachdem der Dienst seit einem Jahr kostenpflichtig ist, zeigen sich die Betreiber von www.my-files.de in ihrem Konzept bestätigt. "Wir haben die Entscheidung, Geld von unseren Nutzern zur Finanzierung unseres Angebots zu verlangen, nicht bereut", so Dr. Stefan Krempl, Geschäftsführer der my-files GmbH, in einer Pressemitteilung. "Wir waren eines der ersten Unternehmen in Deutschland, das diesen Schritt gewagt hat. Die Entwicklung hat uns bestätigt: Heute ist die Zeit reif für bezahlte Internetdienste. Wir haben die schwere Phase überstanden und blicken jetzt optimistisch in die Zukunft."

Der Wechsel vom kostenlosen zum kostenpflichtigen Dienst hatte my-files.de allerdings viele Nutzer gekostet: "Wir haben nicht so wahnsinnig viele Kunden", erklärte Krempel im Gespräch mit Golem.de. So liege die Nutzerzahl derzeit im einstelligen Tausenderbereich. Als Anwender noch kostenlos bis zu 275 MByte Speicherplatz nutzen konnten, verfügte my-files.de laut Krempl über rund eine Viertel Million Kunden, die allerdings nicht alle aktiv waren oder aus Mehrfach-Anmeldungen bestanden - mit der Umstellung zum kostenpflichtigen Dienst konzentrierte man sich stark auf die Konsolidierung.

My-files.de wurde in der ersten Jahreshälfte 2001 aus der Utomi AG in die my-files GmbH ausgegliedert. Die my-files GmbH ruht auf zwei Standbeinen: zum einen der Direktvermarktung mit my-files.de und zum anderen auf dem Partnergeschäft. In Letzterem ist den Betreibern lediglich das "Old-Economy"-Unternehmen Hamburg Mannheimer geblieben, die New-Economy-Unternehmen seien im letzten Jahr weggebrochen, da sie für den Dienst nicht mehr zahlen konnten. Aus der Utomi AG ging schließlich die net-files AG hervor, die sich mit dem Speicherdienst net-files.de rein auf Unternehmenskunden konzentriert.

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My-files.de bietet drei Pakete, eines mit 50 MByte Kapazität für monatlich 5,- Euro, eines mit 100 MByte für 100 MByte Speicher für 8,- Euro im Monat und eines mit 250 MByte Speicher für 15,- Euro pro Monat. Pro geworbenem Neukunden kann man dies um kostenlose 5 MByte anheben.

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Robert Riss 12. Jul 2002

Und wer große Dateien verschickern muß/will, sollte dies lieber per FTP o.ä. machen...

Knigge 12. Jul 2002

... und wer mit solchen Datenmengen arbeitet hat mit großer Wahrscheinlichkeit einen DSL...

Michael 12. Jul 2002

Bei 1&1 gibts das Outlook.Net Hosting. Das heißt ein Webmailer mit viel Speicherplatz...

rtl-be 12. Jul 2002

na fuer leute, die keinen Server administrieren koennen/wollen.



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